Die vielleicht ergreifendste und erschütterndste Neuerscheinung des Frühjahrs: Aus der Hölle des Lukaschenko-Regimes erzählt Sasha Filipenkos prophetischer Debütroman „Der ehemalige Sohn“, der erstmals auf Deutsch vorliegt. Ein Minsker Schüler verunglückt auf dem Weg zu einem Rockkonzert und fällt ins Koma. Als er wie durch ein Wunder zehn Jahre später wieder wach wird, hat sich nichts im Land verändert. Belarus wird noch immer von demselben autoritären Präsidenten unterdrückt, und wem das nicht gefällt, der landet hinter Gittern. Doch nach manipulierten „Wahlen“, in deren Vorfeld ein oppositioneller Journalist unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, erhebt sich das Volk aus seiner tiefen Agonie. Wir erreichten den belarussischen Autor Sasha Filipenko zum Gespräch über die Lage im Land, Angst, Putin, Europas Verantwortung(slosigkeit), Zensur und Hoffnung. Das Interview wurde von Ruth Altenhofer aus dem Russischen übersetzt. Vielen Dank! Foto: Lukas Lienhard.


Buchkultur: Zisk liegt zehn Jahre lang im Koma. Nur seine Großmutter glaubt noch daran, dass er eines Tages aufwachen wird. Was symbolisieren Franzisks Koma und Erwachen? Ist Franzisk auch eine autobiografische Figur? Waren die Ereignisse von 2010 (die Sie im Buch beschreiben) für Sie persönlich ein Moment des Erwachens?

Sasha Filipenko: Das Koma meines Romanhelden scheint mir so ziemlich die treffendste Metapher für alles zu sein, was in den letzten zehn Jahren in Belarus passiert ist. Zum Glück bin ich selbst nie in dieses Koma gefallen. Das hat mich einerseits dazu gezwungen, das Land zu verlassen, mir aber andererseits auch erlaubt – so hoffe ich doch –, vieles von dem, was in meinem Land, in meiner geliebten Stadt passiert, sehr genau zu beschreiben.

In welchem Zustand und in welcher Stimmung befindet sich Belarus nach den (abermals) gefälschten Wahlen von 2020? Wie wachsen Jugendliche wie Franzisk unter einem solchen Druck auf? Man hört, dass viele junge Leute das Land verlassen …

Ja leider, die belarussische Jugend wird zum wiederholten Mal zu ehemaligen Söhnen und Töchtern ihres Landes, die geradezu gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen. Nachdem die Bevölkerung im Sommer 2020 aus dem allgemeinen Koma erwacht ist, tut das repressive Regime alles, um Belarus wieder in dieses Koma zurückzudrängen. Die Jugend hat jetzt kaum eine Wahl: Widerstand leisten, der mit hoher Wahrscheinlichkeit in Folter und Haft endet, weggehen oder wieder einschlafen.  

Ein Satz in Ihrem Roman hat mich besonders berührt, da heißt es, „nichts ist so wichtig wie die Überwindung der eigenen Angst“. Können Sie dazu etwas mehr erzählen?

Die Arbeit mit der eigenen Angst ist bei uns fast das Wichtigste, weil der Staat uns seit Jahren und Jahren diese Angst einimpft, dafür sorgt, dass die Angst an uns kleben bleibt, uns einwickelt, uns niemals loslässt. Daher gehen jetzt die belarussischen Sicherheitskräfte auch wie Terroristen vor: Leute ohne Dienstmarken greifen friedliche Bürger an. Damit will die Staatsmacht uns einbläuen, dass ihre Kettenhunde überall sind, dass wir jeden Moment entführt und verprügelt werden können. Diese Angst ist so groß, dass sie einen sogar ins Ausland verfolgt.

Als im Sommer 2020 die Proteste begannen, war ich in Sankt Petersburg, 800 km von Minsk entfernt. Ich spürte, dass ich nach Minsk muss, dass ich meine Freunde nicht im Stich lassen kann, die auf den Straßen demonstrieren, aber etwas in mir versuchte mich zurückzuhalten: Vielleicht ist das gar nicht nötig? Du machst ja auch so genug, schreibst Bücher, Artikel, vielleicht musst du gar nicht nach Minsk, die sperren dich ja sofort ein! Verstehen Sie, man ist 36 Jahre alt und hat Angst, in sein eigenes Land einzureisen. In so einem Fall muss man seine Sachen packen und sich um sieben Uhr morgens ins Auto setzen, um am selben Abend noch in Minsk anzukommen. Genau das habe ich gemacht, musste aber nach ein paar Wochen wieder abreisen, um einer Verhaftung zu entgehen. Eigentlich hat in Belarus die Angst schon allein deswegen ihren Sinn verloren, weil sowieso jeder im Fadenkreuz steht. Es macht keinen Unterschied mehr, ob man Journalist ist oder Schriftsteller, Oppositioneller oder einfach ein Fahrradfahrer – Lukaschenkos Regime sieht in jedem Bürger seines Landes einen Feind. Daher hat es keinen Sinn sich zu fürchten – eingesperrt wird man ja so oder so.

Wichtig ist jetzt herauszufinden, wie man sich am besten nützlich machen kann. Ich fahre immer wieder nach Minsk und versuche dann im Ausland von den schrecklichen Dingen zu berichten, die in meinem Land passieren.      

Ihr Buch, an dessen Ende die „Wahlen“ 2010 stehen, ist aktueller und relevanter denn je. Aber jetzt sieht es ganz danach aus, dass das Koma vorbei ist und die Leute es endlich schaffen, dem Lukaschenko-Regime die Stirn zu bieten. Glauben Sie, dass die Menschen in Belarus nach den letzten „Wahlen“ ihre Ängste überwunden haben? Hoffen Sie, dass die friedlichen Proteste und deren tolle Unterstützung durch Kunst und Medien dieses Regime endlich stürzen werden, so wie beim Fall der Berliner Mauer 1989? Was muss passieren, damit Lukaschenkos Diktatur ein Ende findet? 

Ich hoffe sehr, dass wir siegen werden, allerdings muss man verstehen, dass unser Gegner nicht nur Lukaschenkos diktatorisches Regime ist, sondern auch Putin, der ihn unterstützt. Insofern stehen den neun Millionen Belarussen nicht nur eine von Lukaschenko angeführte terroristische Organisation gegenüber, sondern auch das große Nachbarland im Osten. Ohne Putins Unterstützung für Lukaschenko hätten wir schon im September gewonnen. Russland zeigt jedoch jedes Mal wieder, dass ihm die Meinung des belarussischen Volkes egal ist, dass wir noch immer eine russische Kolonie sind und Lukaschenko ein Vasall. Und was sehr schade ist: Europa bekundet wie immer seine „Besorgnis“, sieht aber in Wahrheit einfach weg und lässt Belarus und alle Belarussen, die mittlerweile seit einem halben Jahr für ihre Freiheit kämpfen, im Stich. Wir zweifeln nicht an unserem Sieg, aber es wird leider ein langer Krieg werden, und wir sehen immer deutlicher, dass wir im Kampf um die eigene Freiheit auf uns selbst gestellt sind. Europa kann zwar von Freiheit sprechen, aber wenn es um Finanzielles geht – dann kooperiert es doch lieber wieder mit den Regimen von Lukaschenko und Putin.

Wie sind Sie aufgewachsen? Wann haben Sie Minsk verlassen? War das aufgrund der politischen Lage? Haben Sie die brutale Niederschlagung der friedlichen Proteste, die im Buch beschrieben ist, selbst erlebt? Waren Sie Repressalien ausgesetzt? Wie wurde Ihr Buch in Belarus aufgenommen?

Ich bin in einer Akademikerfamilie aufgewachsen, in der man schon 1994, als Lukaschenko zum ersten Mal gewählt wurde, verstand, dass das eine Katastrophe wird. Ich musste Belarus 2003 verlassen – weil Lukaschenko die Europäische Geisteswissenschaftliche Universität schließen ließ, an der ich studierte (unsere Universität war ideologiefrei und hängte kein Porträt von ihm auf). Ich nahm an vielen Demonstrationen teil und schrieb viel über die Situation in Belarus. Deswegen wettert die wichtigste Propagandazeitung des Landes schon mal auf ihrer Titelseite, was für ein unbegabter Autor ich sei und obendrein vom Westen gekauft.

Heute liegt in Minsk mein Buch nicht in den Läden aus, der Nationalbibliothek wurde „dringend abgeraten“, meine Bücher in den Katalog aufzunehmen. Im März sollte eigentlich die Premiere eines Theaterstücks zu „Der ehemalige Sohn“ stattfinden, aber alle Theater und Spielstätten von Minsk verweigern dem Ensemble des Modernen Künstlerischen Theaters, das keine eigene Bühne mehr hat, das Gastrecht. Wie es aussieht, wird die Theaterfassung von „Der ehemalige Sohn“ erst mal in einer Privatwohnung aufgeführt. Die Organisatoren werden das Datum der Premiere ganz knapp davor bekanntgeben, damit die Sicherheitskräfte sie nicht vereiteln können. Die Zuschauer kaufen sich im Voraus ihre Eintrittskarten und werden per WhatsApp über Ort und Zeit der Aufführung informiert. Und das im Jahr 2021 im heutigen Belarus, Mann! 

Haben Sie noch Familie, Freunde und Kollegen in Belarus, und wie erleben die das alles? Was erzählen sie Ihnen? Haben Sie Angst um sie? Haben Sie in Minsk an Demonstrationen teilgenommen? Wie haben Sie das alles erlebt? Waren Sie selbst von einer Inhaftierung bedroht?

Ich habe um jeden Belarussen Angst. Meine Eltern sind noch in Minsk. Bei einer Protestaktion wurde mein Freund Kirill Skorynin verprügelt – einer der begabtesten jungen Architekten des Landes. Mein 74-jähriger Verleger Boris Pasternak wurde brutal festgenommen, der übrigens zwei Nobelpreisträger verlegt hat: Alexander Solschenizyn und Swetlana Alexijewitsch. Mein Freund Maxim Choroschin, ein Blumenhändler, wurde vor seinem Haus entführt und auf der Polizeistelle übel zugerichtet. Auch mein Freund Dmitri Strozew, der berühmte Lyriker, wurde entführt. Diese Liste könnte ich endlos fortsetzen. Das letzte Mal habe ich Minsk auf Anraten von Freunden verlassen. In der belarussischen Presse war ein Artikel mit dem Titel „Bekannte Belarussen, die am Protest teilnehmen“ erschienen. Am nächsten Tag wurden die ersten beiden Personen auf dieser Liste verhaftet. Ich stand als Dritter drauf. Freunde sagten mir, ich sollte lieber verschwinden, weil ich mehr Nutzen bringen würde, solange ich noch die Möglichkeit hätte, Bücher, Artikel und offene Briefe über die Situation in Belarus zu schreiben.

Welche Rolle spielen bei den aktuellen Protesten Schriftsteller, Journalisten, Intellektuelle? Welche Macht haben Literatur und Kunst?

Ich glaube, einerseits halten wir das Geschehen fest und versuchen, zu Europa durchzudringen und allen dort klarzumachen, dass mitten in Europas Zentrum eine richtige humanitäre Katastrophe passiert. Und andererseits sind wir den Menschen eine Stütze. Kürzlich habe ich den wahrscheinlich wichtigsten Brief meines Lebens bekommen, der mehr wert ist als alle Literaturpreise, die ich je erhalten habe. Ein Mann, der aus dem Gefängnis entlassen wurde, hat mir geschrieben: Seine Frau brachte ihm meinen Roman „Der ehemalige Sohn“, und man hat ihn im ganzen Gefängnis gelesen, er ging von Zelle zu Zelle, und die Häftlinge lasen einander Abschnitte vor, die ihnen besonders gefielen. Ich glaube, das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich das Gefühl hatte, etwas, wenn auch Kleines, so doch Wichtiges gemacht zu haben. 

Sie arbeiten auch als Journalist für das russische Fernsehen. Haben Sie jemals Zensur erlebt?

Natürlich. Sowohl beim staatlichen Fernsehen, als auch beim unabhängigen. Dazu muss man wissen, dass ich nicht nur als Journalist gearbeitet habe, sondern auch in Russland als Drehbuchautor und Gag-Schreiber für Satireshows. Bei dem großen staatlichen Sender, bei dem ich tätig war, wussten wir alle, dass man sich über jeden lustig machen durfte, außer über Putin. Als ich zum unabhängigen Sender Doschd (TV Rain) wechselte, dachte ich zuerst, man könne hier endlich alle durch den Kakao ziehen, aber das stellte sich als Irrtum heraus. Nur ein Beispiel: Wir hatten die Chance, einen Trickfilm zu machen. Wir dachten uns einen Film aus, wo in Putins Kopf zwei Dämonen und ein Engel wohnen, und jedes Mal, wenn Putin eine Entscheidung trifft, machen die beiden Dämonen und der eine Engel in seinem Kopf eine Abstimmung. Logisch, dass die Dämonen immer gewinnen, und der Engel sagt am Ende jeder Folge: „Gott, was für eine Schande.“ Mit dieser simplen Pointe wollten wir Putins idiotische Initiativen allesamt erklären, aber die Chefin des TV-Senders sagte: „Nein, das wäre unser Tod.“ (Sie meinte den Tod des Senders.) Im Endeffekt wurde der Sender trotzdem vom Netz genommen, aus irgendeinem anderen fadenscheinigen Grund.       

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz lud Lukaschenko 2019 ein. Sind wirtschaftliche Interessen wichtiger als das Wohlergehen der belarussischen Bevölkerung? Und ich war schockiert, als ich erfuhr, dass an Sonntagen, an denen die Leute demonstrieren, der österreichische Mobilfunkbetreiber A1 auf Befehl von oben das Internet abdreht. Ist das wahr? Wie ist das möglich?

Ja, das ist wahr, aber wie es möglich ist, müssen Sie A1 fragen und nicht mich. Das ist eines der vielen Beispiele dafür, dass Europa, wenn es die Wahl hat zwischen Geld und Freiheit, sich für das Geld entscheidet und davon ausgeht, dass Freiheit das Privileg einzelner Länder ist: Frankreichs, Deutschlands, der Schweiz und ein paar anderer. Länder wie Belarus hingegen sollen sich über Handyempfang freuen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass A1 das Netz in Wien oder Salzburg abdrehen würde, wenn dort Proteste wären. Aber sie sagen, der Diktator befehle es ihnen – derselbe Diktator, mit dem sie Millionen verdienen!

Die Situation in Russland dürfte nicht viel besser sein. Kreml-Kritiker Nawalny wurde letzten Sommer vergiftet, sein Arzt ist jetzt unter ungeklärten Umständen gestorben. Sie leben in St. Petersburg. Wie haben Sie das wahrgenommen, was rund um Nawalnys Rückkehr, Inhaftierung und Gerichtsprozess passiert ist, die Proteste, die gewaltsam unterdrückt wurden? Glauben Sie, er hat eine Chance, Putin zu Fall zu bringen? Glauben Sie, oder hoffen Sie, dass auf lange Sicht die Tage der Autokraten gezählt sind?

Die Zeit der Autokraten geht nie vorüber. Aber wir müssen immer und immer wieder darauf aufmerksam machen, dass das Inakzeptable inakzeptabel ist! Ich lebe nicht die ganze Zeit in St. Petersburg, eher in Zügen und Flugzeugen zwischen Russland, Belarus und der Schweiz, aber ich bekomme das natürlich mit und mache mir Sorgen um meine russischen Freunde. Mein Sohn und meine Frau sind russische Staatsbürger. Im Grunde sind Lukaschenko und Putin siamesische Zwillinge, die vielleicht zwei Köpfe, aber nur einen Blutkreislauf haben. Die beiden sind ein Problem des postsowjetischen Raumes, aber während Lukaschenko in Belarus gar keine Unterstützung mehr findet und das Land nur mehr terrorisiert, um nicht in Den Haag zu landen, hat Putin zugegebenermaßen noch viele Anhänger.    

Belarus hat seine Rolle als Austragungsort der Eishockey-WM verloren, und ich bin mir sicher, dass Ihre offenen Briefe an den Präsidenten des Eishockey-Weltverbands, René Fasel, dazu enorm beigetragen haben! Hoffen Sie, dass es die westliche Welt jetzt mehr kümmert, was in Belarus passiert? Hat die EU zu lange untätig zugesehen? Was muss, soll, kann die EU oder die westliche Welt tun, um zu helfen? Und welche Rolle spielt Putin in alldem?

Vor allem müssen die Länder der EU erst mal begreifen, dass Belarus nicht ein Teil Russlands ist, sondern ein unabhängiger Staat, und dass man aufhören muss, die Welt in Interessensphären von Amerika, China, Russland und Europa einzuteilen. Neun Millionen Menschen kämpfen verzweifelt und mutig um ihre Freiheit, und die EU tut nichts, als „ihre ernsthafte Besorgnis“ zu bekunden, weil sie es sich wegen Belarus nicht mit Russland verscherzen will. Im Grunde schert sich Europa noch immer einen Dreck um Belarus.    

Die Großmutter in Ihrem Roman (mit ihrem unerschütterlichen Glauben an eine Zukunft ihres Enkels), aber auch Tatjana in „Rote Kreuze“ haben mich sehr bewegt. Wie wichtig waren oder sind Ihre eigenen Großmütter für Sie?

Ich glaube, besser als ich beantworten diese Frage meine Bücher. Meine Großmutter war definitiv der Prototyp für die Babuschka im „Ehemaligen Sohn“. Ich bin überzeugt, dass meine Großmutter, wenn ich an Franzisks Stelle gewesen wäre, sich genauso verhalten hätte wie sie. Und eines Tages hätte ich bestimmt auch einen solchen Brief bekommen wie Franzisk im Roman. Eigentlich habe ich ihn gar nicht selbst geschrieben – ich habe mir einfach vorgestellt, was meine Großmutter mir geschrieben hätte. 

Das Ende von „Der ehemalige Sohn“ ist sehr berührend, traurig, aber mit einem kleinen Hoffnungsschimmer zum Schluss, der auf Kunst und Musik verweist. Können Kunst und Literatur die Welt heilen, retten?

Nicht in diesem Jahrhundert … 

Mehr zu Sasha Filipenko in Buchkultur Ausgabe 195, die am 15. April 2021 erscheint!

Sasha Filipenko wurde 1984 in Minsk geboren und lebt heute in St. Petersburg. 2003 musste er Belarus verlassen, weil Lukaschenko die Europäische Geisteswissenschaftliche Universität schließen ließ, an der er studierte. Er arbeitete als Journalist, Drehbuchautor, Gag-Schreiber für eine Satire-Show und als Fernsehmoderator. In seinem großartigen Roman »Rote Kreuze« behandelte er die bis heute offiziell verdrängten Verbrechen Russlands unter Stalin.


„Der ehemalige Sohn“ (Diogenes),
Ü: Ruth Altenhofer, 320 S.
Diogenes, 320 S.

„Rote Kreuze“ (Diogenes),
Ü: Ruth Altenhofer, 288 S.