Über uns
Redaktionslinie
Die beste Begleitung für gute Literatur: Buchkultur berichtet unabhängig und kompetent über alle Bereiche des literarischen Lebens. Dabei wird sowohl auf große Meinungsvielfalt als auch auf klare Positionen und kritische wie profilierte Kommentierung Wert gelegt. Mit dieser Konsequenz als Redaktionsgrundlage erhalten Buchkultur-Leserinnen und -Leser eine profunde Unterstützung bei der Auswahl ihrer Lektüre und zugleich einen facettenreichen und umfassenden Marktüberblick.
Als zentrales Medium dafür steht das Magazin Buchkultur. Alle zwei Monate und in Sonderheften wird »rund um Literatur«, so der programmatische Untertitel, ein breites, zeitgemäßes Themen-Spektrum geboten. Zusätzlich zu Interviews, Autorinnen- und Autoren-Porträts, Hintergrundgeschichten sowie feststehenden Kolumnen von Literaturmenschen finden sich in jeder Ausgabe sorgfältig aufbereitete Besprechungen und Informationen zu über hundert Neuerscheinungen im deutschsprachigen Raum: von Belletristik und Graphic Novel über Sachbücher und Bildbände bis zu Kinder- und Jugendliteratur. Damit bildet Buchkultur nicht nur zahlreiche neue Stimmen in der Literatur ab, sondern auch vieles von dem, was im klassischen Feuilleton keinen Platz findet. Und Leser/innen-Umfragen zeigen, dass Buchkäufe zu 91 Prozent auf Empfehlungen der Buchkultur-Redaktion getroffen werden.
Neue Medien wurden vom Verlag frühzeitig integriert, mittlerweile gibt es Buchkultur auch in digitaler App-Form. Zusätzlich erscheint der Buchkultur-Bücherbrief als umfangreicher, monatlicher E-Mail-Newsletter.
Geschichte
1989 ist die erste Ausgabe vom Magazin Buchkultur erschienen. Es war das Jahr der deutschen Grenzöffnung – Mauerfall – und damit verbunden die Veränderung des politischen Weltgeschehens, die erste Love-Parade, erste Privatsender im deutschsprachigen Raum. Ein ereignisreiches Jahr. Grenzen zu überschreiten hat diese Zeit stark geprägt. Dies war auch einer unserer Grundgedanken, als wir im selben Jahr Buchkultur gründeten. Wir wollten unabhängig sein, unsere Meinung äußern, Neues finden. Und das ist bis heute so geblieben. Am 14. Mai 1989 wurde Buchkultur als Verein ins Leben gerufen, bereits 1990 findet die Umfirmierung in die Buchkultur VerlagsgmbH. statt, die bis heute das Magazin verlegt.
Buchkultur begann mit seiner ersten Ausgabe zu einer Zeit, als es in Österreich noch ein Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport gab; die Ministerin Dr. Hawlicek war bei der Präsentation dabei. Erklärte Blattlinie war und ist es, keine weitere Literaturzeitschrift zu bieten, sondern ein Medium, das kritisch und unabhängig über Literatur und Autorinnen und Autoren berichtet, über neue Bücher, über Trends und Neuigkeiten am Literaturmarkt. Interviews, Porträts, Rezensionen und Hintergrundberichte sollen Literaturinteressierte informieren, Hinweise auf Neuerscheinungen bieten, Lesetipps geben – immer mit der »Nase im Wind«. Fünf Jahre nach dem Start kommt für unseren Verlag eine unerwartete Auszeichnung aus der Welt abseits des Kulturbetriebs: Wir stehen auf der Liste der »Top 100 Jungunternehmer 1994«.
Frühzeitig haben wir Informations-Netzwerke entwickelt und dazu unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften gegründet, wie etwa mit Ministerien, NGOs sowie Wirtschaftsunternehmen in der Branche wie der Frankfurter Buchmesse. Im Rahmen dieser Netzwerke werden Initiativen ins Leben gerufen und Projekte durchgeführt, die sich mit den Themen Buch und Lesen im engeren, aber auch der Medien- und Contentbranche insgesamt beschäftigen. Beispiele sind die »Arbeitsgemeinschaft Multimedia im Buchhandel«, »Arbeitsgemeinschaft Welttag des Buches«, »Das Wissenschaftsbuch des Jahres« oder »Buchkultur in der Schule«.
Gegenwart
So manche Entwicklungen spielen uns auch fast 40 Jahre später in die Hände. Viele neue Angebote von Buchkultur sind nun ganz selbstverständlich digital – der umfangreiche, magazinartige Newsletter »Buchkultur Bücherbrief« war einer der ersten seiner Art im deutschsprachigen Raum, die Buchkultur-App bietet den Lesekomfort des gedruckten Magazins am Tablet und Mobiltelefon. Jede Printabonnentin und jeder Printabonnent von Buchkultur erhält heute kostenlos die digitale Variante dazu. Weitere neue Produkte bilden wiederum das Geschehen in den digitalen Communities ab: So wurde 2024 mit »Celebrating Book Love« – als erstes seiner Art überhaupt in der D-/A-/CH-Region – ein Buchkultur-Sonderheft aus der und für die BookTok-Generation ins Leben gerufen.
Denn trotz all des Rauschens in den Online-Kanälen sind wir uns sicher: In Zeiten von viel zu viel Oberflächlichkeit und gefälliger, intransparenter Berichterstattung in den Sozialen Medien ist das Bedürfnis nach sorgfältigem wie unabhängigem Qualitätsjournalismus größer denn je. Ein Kriterium, dem wir uns schon seit Beginn verpflichtet fühlen und das plattformunabhängig auch dem aktuellen Redaktionsteam von Buchkultur Hauptanliegen ist. Umso mehr freut es uns, dass dieser Ansatz die entsprechende Resonanz nicht nur bei unseren Leser/innen, sondern auch in der Branche findet: Am 23. April 2025, dem Welttag des Buches, wird Buchkultur für die vergangenenen sowie gegenwärtigen Innovationen rund um das Buch und die Literaturvermittlung mit dem »Performancepreis« der Wiener Wirtschaft ausgezeichnet.
