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Heinrich Steinfest
Der betrunkene Berg
Piper

Ein Mann liegt beinahe ungekleidet im Eis der Alpen und wäre ohne die Hilfsbereitschaft einer Frau höchstwahrscheinlich gestorben. Zu seinem Glück oder Unglück findet ihn Katharina jedoch in diesem Zustand auf und bietet ihm ein Dach über dem Kopf an. In ihrer Buchhandlung, die in 1700 Meter Höhe liegt und zurzeit geschlossen ist, verbringt sie vorübergehend Zeit mit dem Fremden. In sein Leben und seine Vergangenheit kann er sie jedoch nicht einweihen, da er weder seinen Namen kennt, noch ein funktionierendes Gedächtnis besitzt. Aus diesem Grund beschränken sich ihre Interaktionen auf gemeinsame Lesezeit und zwischendurch stellt er auch seine Kochkünste zur Schau. Während seines Aufenthalts erscheinen Schritt für Schritt Bruchstücke seines Lebens in Form von Erinnerungen.

Der mehrfach ausgezeichnete Autor Heinrich Steinfest schafft es, in seinem neuen Werk nochmals zum Denken anzuregen. Er zeigt, wie einzelne zufällige Entscheidungen das Leben in eine unvorhersehbare Richtung lenken können und das persönliche Schicksal dadurch beeinflussen.


Tanja Raich
Schwerer als das Licht
Blessing

Auf einer tropischen Insel hält sich eine Frau auf, die alle merkwürdigen Ereignisse und Angelegenheiten dokumentiert. Auf dieser Insel schlummert es nämlich nur so von Eigenartigkeiten, die Angst und Unbehagen in der Frau auslösen. Im Norden der Insel stellen die Einwohner/innen eine Bedrohung für sie dar, weshalb sie ihr Haus in eine Festung umwandelt. Doch hinzu kommt es zu einer Schwarzfärbung der Blätter der Bäume; regungslose Fische werden am Ufer angeschwemmt; und vom Himmel fallen alle Sterne zur Erde. Langsam aber beständig verschwimmen außerdem all ihre Wahrnehmungen und Sinnesrichtungen. Ihr ist es nicht mehr möglich, streng dichotom zu denken und zu leben: Wer stellt eine Bedrohung dar? Die anderen oder vielleicht doch sie selbst? Sind diese Erlebnisse real oder träumt sie möglicherweise? Lebt sie in der Gegenwart oder in der Vergangenheit? Licht oder Schatten?

Durch den könnerhaften Einsatz allegorischer Elemente verbildlicht Tanja Raich in ihrem Zweitlingsroman nach dem Überraschungserfolg von »Jesolo« die furchterregende Bedrohung des Untergangs der Welt und der Menschheit.


Gerald Hüther, Robert Burdy
Wir informieren uns zu Tode
Herder

Wir Menschen streben stets nach Wissen und Aufklärung. Im globalisierten und digitalisierten Zeitalter der Gegenwart ist es dabei einfacher denn je an Informationen zu gelangen, die Qualität und Richtigkeit dieser ist aber nicht immer gewährt. Trotz des Forschungstriebs und des Eifers bei der Suche überkommt uns eine Informationsflut, die in Verwirrung und Orientierungslosigkeit resultiert. Der Neurobiologe Gerald Hüther und der Journalist Robert Burdy vereinen ihre Interessen und Anliegen in diesem Werk und geben Auskunft darüber, wie diese Überflutung auftreten kann, welche Ursachen sie hat, und welche Auswirkungen diese überwältigende Menge an Informationen auf unser Wohlbefinden und die Gesellschaft hat. Dabei stellen sie fest, dass speziell die Manipulation durch emotional aufgeladene Botschaften die gesellschaftliche Harmonie und die individuelle Ausgeglichenheit bedrohen. Durch das Zurückgreifen auf Methoden und Erinnerungen, die zu einem friedlichen Leben führen, können die negativen Effekte dieser Informationsflut gebändigt werden.


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