WienLiteratur
Das Archiv mit 30 Jahren Wiener Literatur in Buchkultur
8. Juni 2023
Von der Kunst, italienisch zu leben
Urlaubsflair zwischen zwei Buchdeckeln: Von der Kunst, italienisch zu leben.
von Caterina Schiliro, Katia Schwingshandl
Erzählen um des Erzählens willen
Christine Wunnicke erhält den Georg-Büchner-Preis 2026. Für die Coverstory von Ausgabe 191 gab uns die autarke Stimme der Gegenwartsliteratur 2020 ein ausführliches Interview zum Erscheinen von »Die Dame mit der bemalten Hand«.
von Dagmar Kaindl
»Ich wollte die Geschichte eines ganzen Landes anhand eines einzigen Fleckchens Erde erzählen«
Im Interview spricht die Autorin über die Bedeutung von Geschichte für unser heutiges Leben, irische Folklore, die Folgen des Klimawandels und weshalb Familie so wichtig ist.
Sprechen in Flechten
Gedichte wie eine konstante Frage, die sich selbst in Frage stellt: Nea Schmidt flicht Welt zu Lyrik, die Beobachtungen umkehrt.
von Kevin Junk
Wie es mir gefällt
Erstmals übersetzte Kolumnen George Orwells: ein Hochfest der Erkenntnis.
von Alexander Kluy
Schreiben als Befreiung
Elena Ferrante ist zurück: Im Essayband »An den Rändern« spricht sie über den Drang zu schreiben.
Der Mann mit dem Horn
Von Bebop und Charlie Parker zum Cool Jazz zu »Kind of Blue« zu Polyrhythmik: Zum 100. Geburtstag von Miles Davis erscheinen eine neue Biografie und ein Bildband.
Musik sehen und Worte schmecken
Der Neurologe Mario de la Piedra Walter erkundet »Unser kreatives Gehirn« anhand der zahlreichen Spuren, die es in der Kunst hinterlassen hat.
von Johannes Lau
Wenn man sich fragt: ›Gerade jetzt?‹ Dann ist die Antwort meistens: ›Jetzt erst recht.‹«
Muri Darida im Buchkultur-Interview über Schlangen und Rachefantasien, warum es falsch ist, davon auszugehen, dass nur im Osten Europas die trans Rechte bedroht sind und warum es oft die Sprachlosigkeit ist, die am meisten erzählt.
von Teresa Preis
Ich gehorche dem Übermut in mir
Nasima Sophia Razizadehs Lyrik im Dazwischen: Übergang, Hybris, Sprache als schwebender Raum jenseits fester Ankunft.
von Alexandru Bulucz
Immer kurz vor dem Orgasmus
Das von der Kritik bejubelte Debüt ist Roman und Praxis einer Lebensanschauung zugleich.
von Katia Schwingshandl
»Ich behaupte, dass ein guter Poet bis zu zehn Jahre in die Zukunft schauen kann«
von Jorghi Poll