Buch9020
Das Literaturfestival im Alpen-Adria-Raum geht in Runde zwei.
12. August 2026
Stimmen, Kunst und Leere
Wir trauern um Péter Nádas: Der große ungarische Schriftsteller ist am 26. August verstorben. In Ausgabe 204 vom Oktober 2022 haben wir Péter Nádas mit einem ausführlichen Porträt zum 80. Geburtstag gratuliert.
von Alexander Kluy
»Es ist schön, wenn es gelingt, Leute abzuholen, bevor sie vom Literaturbetrieb abgeschreckt werden«
Vom Werbestudium über den Kinderschauspieler zum vielgelesenen Buch-Content-Creator im deutschsprachigen Netz: Samuel Benke über seinen Zugang zum Lesen und warum es ihm ein Anliegen ist, den Online-Diskurs über Bücher zu bespielen.
von Nayra Jonke
Von der Kunst, italienisch zu leben
Urlaubsflair zwischen zwei Buchdeckeln: Von der Kunst, italienisch zu leben.
von Caterina Schiliro, Katia Schwingshandl
Erzählen um des Erzählens willen
Christine Wunnicke erhält den Georg-Büchner-Preis 2026. Für die Coverstory von Ausgabe 191 gab uns die autarke Stimme der Gegenwartsliteratur 2020 ein ausführliches Interview zum Erscheinen von »Die Dame mit der bemalten Hand«.
von Dagmar Kaindl
»Ich wollte die Geschichte eines ganzen Landes anhand eines einzigen Fleckchens Erde erzählen«
Im Interview spricht die Autorin über die Bedeutung von Geschichte für unser heutiges Leben, irische Folklore, die Folgen des Klimawandels und weshalb Familie so wichtig ist.
Sprechen in Flechten
Gedichte wie eine konstante Frage, die sich selbst in Frage stellt: Nea Schmidt flicht Welt zu Lyrik, die Beobachtungen umkehrt.
von Kevin Junk
Wie es mir gefällt
Erstmals übersetzte Kolumnen George Orwells: ein Hochfest der Erkenntnis.
Schreiben als Befreiung
Elena Ferrante ist zurück: Im Essayband »An den Rändern« spricht sie über den Drang zu schreiben.
Der Mann mit dem Horn
Von Bebop und Charlie Parker zum Cool Jazz zu »Kind of Blue« zu Polyrhythmik: Zum 100. Geburtstag von Miles Davis erscheinen eine neue Biografie und ein Bildband.
Musik sehen und Worte schmecken
Der Neurologe Mario de la Piedra Walter erkundet »Unser kreatives Gehirn« anhand der zahlreichen Spuren, die es in der Kunst hinterlassen hat.
von Johannes Lau
Wenn man sich fragt: ›Gerade jetzt?‹ Dann ist die Antwort meistens: ›Jetzt erst recht.‹«
Muri Darida im Buchkultur-Interview über Schlangen und Rachefantasien, warum es falsch ist, davon auszugehen, dass nur im Osten Europas die trans Rechte bedroht sind und warum es oft die Sprachlosigkeit ist, die am meisten erzählt.
von Teresa Preis
Ich gehorche dem Übermut in mir
Nasima Sophia Razizadehs Lyrik im Dazwischen: Übergang, Hybris, Sprache als schwebender Raum jenseits fester Ankunft.
von Alexandru Bulucz