Sind Menschen tatsächlich Mängelwesen, die unnötige Fehler machen, während Maschinen und Technologien ihre Schwächen überwinden werden können? Inwiefern steht die überall konstatierte Nervosität der Gesellschaft mit der wirtschaftlichen Globalisierung in Zusammenhang? Und warum faszinieren uns Menschen der Kontrollverlust und die Ekstase dermaßen bis hin zu extremen Formen wie dem kollektiven Massenwahn? Das sind nur drei der vielen Fragen, die in den Büchern zur Shortlist 2026 zum Wissenschaftsbuch des Jahres beantwortet werden.
Je fünf Bücher in vier Kategorien wurden von einer Fachjury ausgewählt, bis 8. Jänner 2026 kann nun das Publikum online auf wissenschaftsbuch.at sowie in knapp 300 Büchereien und Buchhandlungen Österreichs seine Stimme für den Favoriten in jeder Kategorie abgeben. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden im Anschluss attraktive Preise verlost. Die Preisverleihung zum Wissenschaftsbuch des Jahres findet im Frühling 2026 in Wien statt.




* Naturwissenschaft/Technik:
Astrid Drapela: Es war einmal das Huhn (Goldegg)
Heino Falcke/Jörg Römer: Zwischen Urknall und Apokalypse. Die große Geschichte unseres Planeten (Klett-Cotta)
Sepp Hochreiter: Was kann künstliche Intelligenz? Wird sie Wohlstand für alle schaffen, Krebs heilen und das Klimaproblem lösen? (Ecowing)
Martina Heßler: Sisyphos im Maschinenraum. Eine Geschichte von Mensch und Technologie. Von der Industrialisierung bis heute (C.H.Beck)
Susana Monsó: Das Schweigen der Schimpansen. Wie Tiere den Tod verstehen (Insel)
* Medizin/Biologie:
Werner Bartens: Leib und Seele. Eine Reise durch die Geschichte der Medizin (Rowohlt Berlin)
Edna Bonhomme: Eingesperrt und ausgegrenzt. Armut, Ausbeutung und Rassismus – eine andere Geschichte der Medizin (Propyläen)
Silvana Condemi/Francois Savatier: Denisova. Die Entdeckung einer neuen Menschenart (C.H.Beck)
Racha Kirakosian: Berauscht der Sinne entraubt. Eine Geschichte der Ekstase (Propyläen)
Lisa Mosconi: Das Gehirn in der Menopause. Wie wir die bisher unerkannte Kraft der Wechseljahre für uns nützen können (dtv)
* Junior-Wissen:
Katja Seifert: Auf in die Berge. Was Menschen in die Höhe treibt (NordSüd), ab 6
Elisabeth Etz/Nini Spagl: Wo die wilden Würmer wohnen (Leykam), ab 6
Giselle Clarkson: Schau genau hin! Das außergewöhnliche Handbuch der Beobachtologie (Moritz), ab 8
Jules Howard/Chervelle Fryer: Bones. Knochen und Skelette in der Tierwelt (Magellan), ab 8
Amandine Delaunay: Wale. Giganten der Meere (Gerstenberg), ab 8
* Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften:
Kurt Bauer: Niemandsland zwischen Krieg und Frieden. Österreich im Jahr 1945 (Residenz Verlag)
Oliver Jens Schmitt: Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer (Klett-Cotta)
Martin Puchner: Kultur. Eine neue Geschichte der Welt (Klett-Cotta)
Hanno Sauer: Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten (Piper)
Oliver Rathkolb: Ökonomie der Angst. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters (Molden)
Alle weiteren Informationen zum Wissenschaftsbuch 2026 und den nominierten Titeln finden sich auf wissenschaftsbuch.at, sowie auf Facebook, Instagram und in einem kostenlosen Faltblatt, die Sie als PDF hier herunterladen können:
„Wissenschaftsbuch des Jahres“ ist eine Aktion vom österreichischen Wissenschaftsministerium (BMFWF), durchgeführt vom Verlag Buchkultur.
