Was die Menschen Pandemien und Krankheiten auch an Innovationen zu verdanken haben, wie sich die Mathematik in der Renaissance neu erfand, aber auch wie das gegenwärtig noch sehr binär geprägte Bild von Geschlechterstereotypen durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Gehirnforschung immer mehr ins Wanken gerät – das sind nur drei von 20 Themen, die sich auf der Shortlist 2021 zum Wissenschaftsbuch des Jahres finden.

Je fünf Bücher in vier Kategorien wurden von einer Fachjury ausgewählt, bis 7. Jänner 2022 kann nun das Publikum online auf wissenschaftsbuch.at, mit Ende des Lockdowns für den Handel auch in zahlreichen Büchereien und Buchhandlungen Österreichs seine Stimme für den Favoriten in jeder Kategorie abgeben. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden im Anschluss attraktive Preise verlost. Die Preisverleihung zum Wissenschaftsbuch des Jahres findet im Frühjahr 2022 im Rahmen eines Science Talks in Wien statt.

* Naturwissenschaft/Technik:
Wolfgang Kos, „Der Semmering“ (Residenz)
Thomas de Padova, „Alles wird Zahl. Wie sich die Mathematik in der Renaissance neu erfand“ (Hanser)
Julia Schnetzer, „Wenn Haie leuchten“ (Hanserblau)
Angela Stöger, „Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten“ (Brandstätter)
Kurt de Swaaf, „Der Zustand der Welt“ (Terra Mater Books)

* Medizin/Biologie:
Daniela Angetter-Pfeiffer, „Pandemie sei Dank!“ (Amalthea)
Dirk Bockmühl, „Unsichtbarer Tod“ (dtv)
Robin Lane Fox, „Die Entdeckung der Medizin“ (Klett-Cotta)
Daphna Joel, „Das Gehirn hat kein Geschlecht“ (dtv)
Daniel Kahneman, Olivier Sibony, Cass R. Sunstein, „Noise“ (Siedler)

* Junior-Wissen:
Philip Bunting, „Die große Welt der Winzlinge“ (Penguin Junior)
Aleksandra und Daniel Mizielinscy, Natalia Baranowska, „Alle Welt zu Tisch“ (Moritz)
Katharina von der Gathen, Anke Kuhl, „Anybody. Dick & Dünn & Haut & Haar“ (Klett Kinderbuch)
Lara Albanese, Lara, Tommaso Vidus Rosin, „Atlas des Weltalls“ (Midas)
Michael Stavarič, Michèle Ganser, „Faszination Krake“ (Leykam)

* Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft:
David Abulafia, „Das unendliche Meer“ (S. Fischer)
Alexander Bartl, „Walzer in Zeiten der Cholera“ (HarperCollins)
Judy Batalion, „Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns“ (Piper)
David Edmonds, „Die Ermordung des Professor Schlick“ (C.H.Beck)
James Suzman, „Sie nannten es Arbeit“ (C.H.Beck)

Alle weiteren Informationen zum Wissenschaftsbuch 2022 und den nominierten Titeln finden sich auf wissenschaftsbuch.at, sowie auf Facebook, Instagram und in einer kostenlosen Broschüre, die Sie als PDF hier herunterladen können:


„Wissenschaftsbuch des Jahres“ ist eine Aktion vom österreichischen Wissenschaftsministerium, durchgeführt vom Verlag Buchkultur.