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Ausgaben, die älter als 2 Jahre sind, sind vollständig als PDF verfügbar.
Kat Menschiks „Bibliothek der Lieblingsbücher“ (Illustration: Jorghi Poll) zählt zu den schönsten Reihen des Buchmarkts: Wir haben die Illustratorin in ihrem Garten im Oderbruch bei Berlin besucht und mit ihr ausführlich über all die künstlerischen und herstellerischen Details gesprochen, die ihre Reihe so einzigartig und zum Überraschungserfolg gemacht machen; Susan Taubes' kaleidoskopartiger Roman „Nach Amerika und zurück im Sarg“ wird als radikales Werk. das es im Jahr 1969 war, endlich neu entdeckt; und Jonathan Franzen geht mit „Crossroads“ mit geradezu mikroskopisch erschöpfender Genauigkeit dem Guten im Menschen auf den Grund, nur um Abgründiges zutage zu fördern.
„Who cares“? Die geniale Doppeldeutigkeit des englischen Begriffes bringt den Stand der Geschlechtergerechtigkeit auf den Punkt. Wir haben uns Sachbücher über Ursprung und Sinn der Rollenaufteilung zwischen den Geschlechtern genauer angesehen. Außerdem: Geschenktipps satt aus unserer Reihe „Schön & gut“ sowie ein Überblick über literarische Neuerscheinungen rund um Polarstimmungen und saisonale weiße Flocken.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 199: Ab 2. Dezember am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – mit 48 zusätzlichen Seiten Buchkultur Junior!
Von den ersten neugierigen Schritten ins Leben bis zur unglücklichen Teenagerliebe: Buchkultur Junior stellt knapp vor Weihnachten Neuerscheinungen zu den Themen, die junge Menschen umtreiben, vor. Nicht zuletzt ist die Idee zu diesem kostenlosen Sonderheft auch der Pandemie geschuldet: Kinder und Jugendliche haben in dieser für sie schwierigen Zeit ohne Freunde, Sport und Freizeitmöglichkeiten merkbar verstärkt zum Buch gegriffen. Dieses 48 Seiten starke Heft zeichnet sich vor allem durch seinen sorgfältige redaktionelle Auswahl und Vielfalt aus.
Unser Redaktionsteam hat einen weitgestreuten, aktuellen Überblick quer durch die Themenwelten Familie, Freundschaft, erste Liebe, Sorgen und Probleme, Fantasy, Diversität, Krimi und Wissen zusammengetragen, und ganz wichtig: eine ausgewogene Balance zwischen ernsten und humorvollen Herangehensweisen.

Erhältlich ab 16. November bei Thalia Österreich und über 150 weiteren österreichischen Buchhandlungen sowie ab 2. Dezember als Beilage von Ausgabe 199 vom Magazin Buchkultur!
Vom Wald auf die hohe See: Die charismatische Mädchenbande von Kirsten Fuchs (Illustration: Jorghi Poll) ist in „Mädchenmeuterei“ wieder unterwegs – in Form von Jugend- wie Erwachsenenbuch zugleich, als Coming-of-Age-Geschichte und Umweltkrimi in einem; Sasha Marianna Salzmann schafft in „Im Menschen muss alles herrlich sein“ Platz für Widerspruch und Ambivalenz; und Pulitzerpreisträger Anthony Doerr folgt in „Wolkenkuckucksland“ einem fiktiven Buch aus der Antike, das über die Jahrhunderte immer neu gelesen wird. Wir schauen auf Edgar Allan Poes Frühwerk „Erzählungen des Folio Club“, das in einer üppig kommentierten Ausgabe auf den Markt kommt, und haben Max Bronskis Krimi „Halder“ gelesen.
Außerdem besprechen wir schwerpunktmäßig nicht nur Neuerscheinungen, die sich mit prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen mitten in unserer Gesellschaft beschäftigen, sondern auch Sachbücher, die utopische Szenarien und gerechtere Welten für morgen entwerfen.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 198 plus 32 Seiten extra „Österreich“: Ab 14. Oktober am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich – und bereits unterwegs in die Postkästen unserer Abonnentinnen und Abonnenten!
Traditionell blicken wir im Herbst mit einem Sonderheft auf die österreichische Literatur – dieses Mal am Cover von Buchkultur Österreich Spezial: Angela Lehner (Illustration: Jorghi Poll), deren neuer eindringlicher Roman „2001“ genau in jenem Jahr in einem fiktiven Fremdenverkehrsort spielt und voller Direktheit aus der Perspektive der 15-jährigen, entwaffnend offenen Hauptschülerin Julia Hofer erzählt. Peter Henisch bringt nach 50 Jahren Schriftsteller-Existenz nun seinen „Jahrhundertroman“ heraus, und Dramatiker Ferdinand Schmalz legt vier Jahre nach dem Bachmannpreis mit seinem ersten Roman ein Panoptikum an morbiden Gestalten vor.
Außerdem: Anlässlich des 100. Geburtstages von Ilse Aichinger (1921–2016) sind einige Publikationen entstanden, die mehrheitlich hervorragend dazu angetan sind, sich ihrem Werk anzunähern, und fünf neue Sachbücher zeigen die Hauptstadt Wien aus ganz verschiedenen Blickwinkeln.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur Österreich Spezial: Ab 30. September gratis bei Thalia Österreich und im restlichen österreichischen Buchhandel erhältich, sowie ab 14. Oktober als Beilage von Buchkultur Ausgabe 198!
Die Buchkultur im Zeichen der Romantik: Wir beleuchten jene kulturgeschichtlich prägsame literarische Epoche, deren „Jahrhundertwechselbewusstsein“ um 1800 uns aktuell näher sein dürfte als jedes andere – auch Titelautorin Stefanie vor Schulte erzählt in ihrem berührenden, wundersam-versponnenen Debüt aus deren tiefsten Schwärzen. Lukas Rietzschel wiederum verwebt in seinem neuen Roman die Nachkriegszeit mit der Nachwendezeit, während Claudia Tieschky in ihrer cleveren Dystopie „Die silbernen Felder“ an den Stellschrauben der digitalen Gegenwart dreht. Und die britische Schriftstellerin Ali Smith hat mit „Sommer“ ihren vierteiligen Jahreszeitenzyklus beendet.
Wir haben zum 700. Todestag Dante und die „Göttliche Komödie“ samt literarischer Begleiterscheinungen wiedergelesen und widmen dem Science-Fiction-Visionär Stanisław Lem, der am 12. September seinen 100. Geburtstag feiern würde, eine Werkschau. Im Thementisch zum „Schmelztiegel Taxi“ lassen wir hingegen die Fahrer und Lenkerinnen sowie bunten Persönlichkeiten auf den Rückbänken zu Wort kommen in Form von drei sehr unterschiedlichen Neuerscheinungen.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 197: Ab 26. August am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich!
Sein Eden des Erzählens, der Erinne­rung und der Verzauberung durch das Wort lag mitten in Barcelona: Zum ersten Todestag unternehmen wir einen Streifzug durch das erfolgreiche, enorm verwinkelte, biblio-literarische Gesamtwerk von Carlos Ruiz Zafón (Illustration: Jorghi Poll); Lena Gorelik macht in „Wer wir sind“ ihre persönliche Geschichte spürbar und arbeitet autofiktionale Literatur zur kollektiven Erfahrung aus; und die Strandlektüre für den perfekten Sommer führt an die schönsten Strände und Küsten Europas, an die Côte d’Azur, auf griechische Inseln, nach Cornwall, Saint-Malo und Norderney.
Mit einem großen Schwerpunkt zum Thema „Zukunft lesen“ widmen wir uns akuten gesellschaftlichen Fragen: Mensch und Technik, Umweltzerstörung und Artensterben, ideologisch unterfütterte Utopien vs. Dystopien, und wie wir das Weltklima doch noch ohne Repressalien in den Griff bekommen – wir möchten Ihnen zu den Herausforderungen der kommenden Zeit die geeigneten Bücher für ein realistisches wie optimistisches Morgen präsentieren.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 196: Ab 24. Juni am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich!
Wildwüchsig und widerständig: Shida Bazyar schiebt die grauen Wolken beiseite und verteilt für „Drei Kameradinnen“ mittels Selbstermächtigung ihrer Protagonistin – gegen alle diskriminierenden Stereotypen und Ausgrenzung – hoffnungsfroh Deutungsmacht neu; Sasha Filipenko berichtet in „Der ehemalige Sohn“ gleichermaßen bedrückend wie bewegend aus der Hölle des belarussischen Lukaschenko-Regimes; und Altmeister Christoph Ransmayr beweist mit seinem neuesten Roman „Der Fallmeister“, dass er nach wie vor in der Lage ist, alle Register seiner faszinierenden Erzählkunst auszureizen.
Wir schauen uns an, wie zeitgemäße Lyrik emotionale Ausnahmezustände im Jahr 2021 zu Papier bringt, und es gelingt, Kinder und Jugendliche für Poesie zu begeistern. Außerdem: ein Überblick über literarische Neuerscheinungen, die sich der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Europas widmen, und acht Bücher, die unseren Blick auf den Sehnsuchtsort Venedig erweitern.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 195: Ab 15. April mit dem Sonderheft „Schön & gut“ als Beilage am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich!
Es sind die kleinen Dinge, die das Leben angenehm machen: Buchkultur »Schön & gut« widmet sich sorgfältig ausgewählten Neuerscheinungen zu den Themenbereichen Küche, Garten, Reise, Nachhaltigkeit, Mode, Lebenskunst und Kreativität. Feiern Sie mit uns die Liebe zu Detail und Ästhetik - und zu den schönen Büchern, die das gute Leben begleiten!
Buchkultur „Schön & gut“ erhalten Sie ab 29. März 2021 kostenlos im österreichischen Buchhandel sowie als Beilage von Ausgabe 195 von Buchkultur, die am 15. April erscheinen wird.
Zwischen Privilegien, kultureller Aneignung und behaupteter wie tatsächlicher Diskriminierung: Mithu Sanyal legt souverän den Finger in die Wunde der identitätspolitischen Aufregungen der Gegenwart (Illustration: Jorghi Poll); von einem Aufreger der Vergangenheit, dem spöttisch wie sehnsüchtig fulminanten Vladimir Nabokov, werden wiederum 69 posthum entdeckte Erzählungen in handlichen zwei Bänden zusammengepackt. Und Ottessa Moshfegh verwischt mit ihrem innovationsfreudigen Krimi „Der Tod in ihren Händen“ stilistisch wunderbar spröde und unprätentiös die schmale Linie zwischen Fiktion und dem, was wir als erzählte Realität begreifen könnten.
Außerdem lässt Raphaela Edelbauer in der fernen Zukunft ihres neuen Romans „Dave“ menschliche Unwägbarkeiten auf eine künstliche Superintelligenz prallen, während David Schalko anhand seines neuen Romans „Bad Regina“ feststellt, dass „wir nur auf Facebook empathisch sein können“. Und Buchkultur-Autor Alexander Kluy gelingt es in einem groß angelegten Rundblick zu Katzen in der Literatur nur schwer, seine Hingabe zu den felinen Wesen zu verbergen.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 194: Ab 11. Februar am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich!