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Ausgaben, die älter als 2 Jahre sind, sind vollständig als PDF verfügbar.
Reisen, was war das noch mal? Das Aufbrechen in ferne, unbekannte, unerforschte Gefilde? Wir stellen sieben neue Bücher über das historische Verreisen (Illustration: Jorghi Poll), Wagemutige und männliche wie weibliche Vorreiter der privaten wie politischen Welterkundung vor; Autor Wolfram Lotz hat hingegen 2018 für ein Jahr seinen Alltag in einem kleinen Dorf historisiert und Tagebuch geführt, dann genervt alles gelöscht und aus einem gerettetem Dateidokument doch noch den knapp tausendseitigen Großroman „Heilige Schrift I“ destilliert; und die Amerikanerin Maggie Shipstead spannt in „Kreiseziehen“ erzählerisch einen großen Bogen von den Tagen der fliegenden Pionier/innen in unsere Gegenwart.
Debatten über radikal neue Sichtweisen auf die Geschichte, über das weitverbreitete Desinteresse an Naturwissenschaften und überhaupt die oft prekäre Lage an den Universitäten – wir beleuchten Neuerscheinungen zum Stand der Dinge in der Welt der wissenschaftlichen Forschung. Außerdem stellen wir pünktlich zum Schulende die beste Ferienlektüre für (angehende) Teenager vor.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 202 mit 32 Seiten extra „Krimi Spezial“ als Beilage - ab 17. Juni überall dort, wo es gute Zeitschriften gibt und als App!
Es wird wieder hitzig ermittelt: Zeitgleich mit Ausgabe 202 des Magazins erscheint am 17. Juni 2022 das Buchkultur-Sonderheft „Krimi“. Neben den noch geheimen Top Ten-Krimis für den Sommer, die von unserer Jury aus 15 Krimispezialist/innen ermittelt wurde, folgen wir weiblichen Ermittlerinnen in der Krimigeschichte, werfen einen Blick darauf, analysieren die ungewöhnlichsten Opfer der Kriminalliteratur und stellen Ihnen als Leser/in im Psychotest die entscheidenden Fragen: Welcher Opfertyp sind Sie?
Außerdem erklären wir den aktuellen Hype um „Southern Noir“, dem Genre des „beeindruckenden Großprojektes der amerikanischen Selbstanalyse, die bis zur Selbstzerfleischung gehen kann“ (Thomas Wörtche). Illustration: Jorghi Poll.

Sie erhalten das 32-seitige Buchkultur-Sonderheft „Krimi“ als Beilage von Ausgabe 202 sowie digital auf buchkultur.net. Zusätzlich liegt das Heft schwerpunktmäßig bei Thalia Österreich sowie zahlreichen Krimibuchhandlungen im deutschsprachigen Raum auf und wird in den Wiener Freibädern verteilt.
Er will nicht weniger als die Sprache dekolonialisieren: Fiston Mwanza Mujila, Grazer Schriftsteller aus Lubumbashi im Kongo, sieht sich in der Tradition der legendären Gruppe 47 und legt mit »Tanz der Teufel« seinen zweiten, vor surrealer Subjektivität strotzenden Roman vor; Mareike Fallwickls »Die Wut, die bleibt« erzählt kraftvoll von wortwörtlichen Befreiungsschlägen und dem Anspruch, nicht länger der familiären Selbstausbeutung ohnmächtig zuzusehen; und der welterste postmoderne Kriminalroman, Umberto Ecos »Der Name der Rose«, erscheint zum Vierziger in einer neuen Prachtausgabe.
Die Frage nach dem guten Leben ist zeitlos: Wir gehen der Suche nach der perfekten Welt aktuell und historisch nach. Außerdem unterziehen wir die bemerkenswerten Debütromane von Mirjam Wittig, Noemi Somalvico, Eva Raisig und Yara Nakahanda Monteiro einer akribischen Betrachtung und stellen auf 14 Seiten Junior die herausragenden Frühjahrsneuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchbereich vor.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 201 – mit 32 zusätzlichen Seiten Buchkultur Schön & gut. Ausgabe 202 erscheint am 17. Juni.
Was bedeutet Verzicht für Sie? Das diesjährige Buchkultur-Sonderheft »Schön & gut« widmet sich dem Trend zum »Weniger« – und der muss keineswegs reine Askese bedeuten: Wer auf den Überfluss verzichtet, sieht das Wesentliche besser, meint etwa Extrem-Minimalist Joachim Klöckner. Und so finden Sie auf 32 Seiten inspirierende Frühlingstitel: Bücher, die das Grün zurück in die Stadt bringen, die neue Ernährungsweisen präsentieren und uns auf Reisen begleiten.
Dazu wie immer: sorgfältig ausgewählte Neuerscheinungen zu den Themenbereichen Mode, Lebenskunst und Kreativität. Feiern Sie mit uns die Liebe zu Detail und Ästhetik – und zu den schönen Büchern, die das gute Leben begleiten!

Buchkultur »Schön & gut« erhalten Sie ab 5. April 2022 kostenlos im österreichischen Buchhandel sowie als Beilage von Ausgabe 201 von Buchkultur, die am 8. April erscheinen wird.
Alexander Kluge feiert seinen 90. Geburtstag und ist nach wie vor hochproduktiv: Wir sprechen mit dem vielseitigen Intellektuellen über seine vier neuen Bücher, die Gegenwärtigkeit von Erinnerung und über die Mauerdurchbrüche zur Zukunft (Illustration: Jorghi Poll); Die Geschichte jener Mauer, die seit 1989 bereits durchbrochen ist, wird bis heute meist vom Westen her erzählt – wir beleuchten andere Perspektiven in vier Neuerscheinungen; und Nadire Biskin berichtet in ihrem vielschichtigen Debüt „Ein Spiegel für mein Gegenüber“ über die sozialen Zusammenhänge und das Erwachsenwerden einer jungen Frau zwischen Bucak in der Türkei und dem gegenwärtigen Berlin.
Außerdem im Heft: Neuübersetzungen und -ausgaben würdigen das Werk Jack Kerouacs und Allen Ginsbergs, und wir feiern die 200. Ausgabe Buchkultur! Dazu haben wir uns Gedanken über einen zeitgenössischen Kanon gemacht und über die 21 wichtigsten Bücher abgestimmt, die das 21. Jahrhundert mit ihrem Erscheinen in diesem bisher geprägt haben. Zudem steht die Redaktion steht Rede und Antwort: Was macht gute Literatur aus? Mit dabei: Eine Zeitleistenreise, die zeigt, wie wir wurden, was wir sind.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 200: Ab 11. Februar 2022 am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich!