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Zwischen Privilegien, kultureller Aneignung und behaupteter wie tatsächlicher Diskriminierung: Mithu Sanyal legt souverän den Finger in die Wunde der identitätspolitischen Aufregungen der Gegenwart (Illustration: Jorghi Poll); von einem Aufreger der Vergangenheit, dem spöttisch wie sehnsüchtig fulminanten Vladimir Nabokov, werden wiederum 69 posthum entdeckte Erzählungen in handlichen zwei Bänden zusammengepackt. Und Ottessa Moshfegh verwischt mit ihrem innovationsfreudigen Krimi „Der Tod in ihren Händen“ stilistisch wunderbar spröde und unprätentiös die schmale Linie zwischen Fiktion und dem, was wir als erzählte Realität begreifen könnten.
Außerdem lässt Raphaela Edelbauer in der fernen Zukunft ihres neuen Romans „Dave“ menschliche Unwägbarkeiten auf eine künstliche Superintelligenz prallen, während David Schalko anhand seines neuen Romans „Bad Regina“ feststellt, dass „wir nur auf Facebook empathisch sein können“. Und Buchkultur-Autor Alexander Kluy gelingt es in einem groß angelegten Rundblick zu Katzen in der Literatur nur schwer, seine Hingabe zu den felinen Wesen zu verbergen.

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