Es wird wieder hitzig ermittelt: Zeitgleich mit Ausgabe 202 des Magazins erscheint am 17. Juni 2022 das Buchkultur-Sonderheft „Krimi“. Neben den noch geheimen Top Ten-Krimis für den Sommer, die von unserer Jury aus 15 Krimispezialist/innen ermittelt wurde, folgen wir weiblichen Ermittlerinnen in der Krimigeschichte, werfen einen Blick darauf, analysieren die ungewöhnlichsten Opfer der Kriminalliteratur und stellen Ihnen als Leser/in im Psychotest die entscheidenden Fragen: Welcher Opfertyp sind Sie?
Außerdem erklären wir den aktuellen Hype um „Southern Noir“, dem Genre des „beeindruckenden Großprojektes der amerikanischen Selbstanalyse, die bis zur Selbstzerfleischung gehen kann“ (Thomas Wörtche). Illustration: Jorghi Poll.

Sie erhalten das 32-seitige Buchkultur-Sonderheft „Krimi“ als Beilage von Ausgabe 202 sowie digital auf buchkultur.net. Zusätzlich liegt das Heft schwerpunktmäßig bei Thalia Österreich sowie zahlreichen Krimibuchhandlungen im deutschsprachigen Raum auf und wird in den Wiener Freibädern verteilt.
Reisen, was war das noch mal? Das Aufbrechen in ferne, unbekannte, unerforschte Gefilde? Wir stellen sieben neue Bücher über das historische Verreisen (Illustration: Jorghi Poll), Wagemutige und männliche wie weibliche Vorreiter der privaten wie politischen Welterkundung vor; Autor Wolfram Lotz hat hingegen 2018 für ein Jahr seinen Alltag in einem kleinen Dorf historisiert und Tagebuch geführt, dann genervt alles gelöscht und aus einem gerettetem Dateidokument doch noch den knapp tausendseitigen Großroman „Heilige Schrift I“ destilliert; und die Amerikanerin Maggie Shipstead spannt in „Kreiseziehen“ erzählerisch einen großen Bogen von den Tagen der fliegenden Pionier/innen in unsere Gegenwart.
Debatten über radikal neue Sichtweisen auf die Geschichte, über das weitverbreitete Desinteresse an Naturwissenschaften und überhaupt die oft prekäre Lage an den Universitäten – wir beleuchten Neuerscheinungen zum Stand der Dinge in der Welt der wissenschaftlichen Forschung. Außerdem stellen wir pünktlich zum Schulende die beste Ferienlektüre für (angehende) Teenager vor.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 202 mit 32 Seiten extra „Krimi Spezial“ als Beilage - ab 17. Juni überall dort, wo es gute Zeitschriften gibt und als App!
Was bedeutet Verzicht für Sie? Das diesjährige Buchkultur-Sonderheft »Schön & gut« widmet sich dem Trend zum »Weniger« – und der muss keineswegs reine Askese bedeuten: Wer auf den Überfluss verzichtet, sieht das Wesentliche besser, meint etwa Extrem-Minimalist Joachim Klöckner. Und so finden Sie auf 32 Seiten inspirierende Frühlingstitel: Bücher, die das Grün zurück in die Stadt bringen, die neue Ernährungsweisen präsentieren und uns auf Reisen begleiten.
Dazu wie immer: sorgfältig ausgewählte Neuerscheinungen zu den Themenbereichen Mode, Lebenskunst und Kreativität. Feiern Sie mit uns die Liebe zu Detail und Ästhetik – und zu den schönen Büchern, die das gute Leben begleiten!

Buchkultur »Schön & gut« erhalten Sie ab 5. April 2022 kostenlos im österreichischen Buchhandel sowie als Beilage von Ausgabe 201 von Buchkultur, die am 8. April erscheinen wird.
Er will nicht weniger als die Sprache dekolonialisieren: Fiston Mwanza Mujila, Grazer Schriftsteller aus Lubumbashi im Kongo, sieht sich in der Tradition der legendären Gruppe 47 und legt mit »Tanz der Teufel« seinen zweiten, vor surrealer Subjektivität strotzenden Roman vor; Mareike Fallwickls »Die Wut, die bleibt« erzählt kraftvoll von wortwörtlichen Befreiungsschlägen und dem Anspruch, nicht länger der familiären Selbstausbeutung ohnmächtig zuzusehen; und der welterste postmoderne Kriminalroman, Umberto Ecos »Der Name der Rose«, erscheint zum Vierziger in einer neuen Prachtausgabe.
Die Frage nach dem guten Leben ist zeitlos: Wir gehen der Suche nach der perfekten Welt aktuell und historisch nach. Außerdem unterziehen wir die bemerkenswerten Debütromane von Mirjam Wittig, Noemi Somalvico, Eva Raisig und Yara Nakahanda Monteiro einer akribischen Betrachtung und stellen auf 14 Seiten Junior die herausragenden Frühjahrsneuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchbereich vor.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 201 – mit 32 zusätzlichen Seiten Buchkultur Schön & gut. Ausgabe 202 erscheint am 17. Juni.
Alexander Kluge feiert seinen 90. Geburtstag und ist nach wie vor hochproduktiv: Wir sprechen mit dem vielseitigen Intellektuellen über seine vier neuen Bücher, die Gegenwärtigkeit von Erinnerung und über die Mauerdurchbrüche zur Zukunft (Illustration: Jorghi Poll); Die Geschichte jener Mauer, die seit 1989 bereits durchbrochen ist, wird bis heute meist vom Westen her erzählt – wir beleuchten andere Perspektiven in vier Neuerscheinungen; und Nadire Biskin berichtet in ihrem vielschichtigen Debüt „Ein Spiegel für mein Gegenüber“ über die sozialen Zusammenhänge und das Erwachsenwerden einer jungen Frau zwischen Bucak in der Türkei und dem gegenwärtigen Berlin.
Außerdem im Heft: Neuübersetzungen und -ausgaben würdigen das Werk Jack Kerouacs und Allen Ginsbergs, und wir feiern die 200. Ausgabe Buchkultur! Dazu haben wir uns Gedanken über einen zeitgenössischen Kanon gemacht und über die 21 wichtigsten Bücher abgestimmt, die das 21. Jahrhundert mit ihrem Erscheinen in diesem bisher geprägt haben. Zudem steht die Redaktion steht Rede und Antwort: Was macht gute Literatur aus? Mit dabei: Eine Zeitleistenreise, die zeigt, wie wir wurden, was wir sind.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 200: Ab 11. Februar 2022 am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich!
Von den ersten neugierigen Schritten ins Leben bis zur unglücklichen Teenagerliebe: Buchkultur Junior stellt knapp vor Weihnachten Neuerscheinungen zu den Themen, die junge Menschen umtreiben, vor. Nicht zuletzt ist die Idee zu diesem kostenlosen Sonderheft auch der Pandemie geschuldet: Kinder und Jugendliche haben in dieser für sie schwierigen Zeit ohne Freunde, Sport und Freizeitmöglichkeiten merkbar verstärkt zum Buch gegriffen. Dieses 48 Seiten starke Heft zeichnet sich vor allem durch seinen sorgfältige redaktionelle Auswahl und Vielfalt aus.
Unser Redaktionsteam hat einen weitgestreuten, aktuellen Überblick quer durch die Themenwelten Familie, Freundschaft, erste Liebe, Sorgen und Probleme, Fantasy, Diversität, Krimi und Wissen zusammengetragen, und ganz wichtig: eine ausgewogene Balance zwischen ernsten und humorvollen Herangehensweisen.

Erhältlich ab 16. November bei Thalia Österreich und über 150 weiteren österreichischen Buchhandlungen sowie ab 2. Dezember als Beilage von Ausgabe 199 vom Magazin Buchkultur!
Kat Menschiks „Bibliothek der Lieblingsbücher“ (Illustration: Jorghi Poll) zählt zu den schönsten Reihen des Buchmarkts: Wir haben die Illustratorin in ihrem Garten im Oderbruch bei Berlin besucht und mit ihr ausführlich über all die künstlerischen und herstellerischen Details gesprochen, die ihre Reihe so einzigartig und zum Überraschungserfolg gemacht machen; Susan Taubes' kaleidoskopartiger Roman „Nach Amerika und zurück im Sarg“ wird als radikales Werk. das es im Jahr 1969 war, endlich neu entdeckt; und Jonathan Franzen geht mit „Crossroads“ mit geradezu mikroskopisch erschöpfender Genauigkeit dem Guten im Menschen auf den Grund, nur um Abgründiges zutage zu fördern.
„Who cares“? Die geniale Doppeldeutigkeit des englischen Begriffes bringt den Stand der Geschlechtergerechtigkeit auf den Punkt. Wir haben uns Sachbücher über Ursprung und Sinn der Rollenaufteilung zwischen den Geschlechtern genauer angesehen. Außerdem: Geschenktipps satt aus unserer Reihe „Schön & gut“ sowie ein Überblick über literarische Neuerscheinungen rund um Polarstimmungen und saisonale weiße Flocken.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 199: Ab sofort am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – mit 48 zusätzlichen Seiten Buchkultur Junior! Ausgabe 200 von Buchkultur erscheint am 11. Februar 2022.
Traditionell blicken wir im Herbst mit einem Sonderheft auf die österreichische Literatur – dieses Mal am Cover von Buchkultur Österreich Spezial: Angela Lehner (Illustration: Jorghi Poll), deren neuer eindringlicher Roman „2001“ genau in jenem Jahr in einem fiktiven Fremdenverkehrsort spielt und voller Direktheit aus der Perspektive der 15-jährigen, entwaffnend offenen Hauptschülerin Julia Hofer erzählt. Peter Henisch bringt nach 50 Jahren Schriftsteller-Existenz nun seinen „Jahrhundertroman“ heraus, und Dramatiker Ferdinand Schmalz legt vier Jahre nach dem Bachmannpreis mit seinem ersten Roman ein Panoptikum an morbiden Gestalten vor.
Außerdem: Anlässlich des 100. Geburtstages von Ilse Aichinger (1921–2016) sind einige Publikationen entstanden, die mehrheitlich hervorragend dazu angetan sind, sich ihrem Werk anzunähern, und fünf neue Sachbücher zeigen die Hauptstadt Wien aus ganz verschiedenen Blickwinkeln.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur Österreich Spezial: Ab 30. September gratis bei Thalia Österreich und im restlichen österreichischen Buchhandel erhältich, sowie ab 14. Oktober als Beilage von Buchkultur Ausgabe 198!
Vom Wald auf die hohe See: Die charismatische Mädchenbande von Kirsten Fuchs (Illustration: Jorghi Poll) ist in „Mädchenmeuterei“ wieder unterwegs – in Form von Jugend- wie Erwachsenenbuch zugleich, als Coming-of-Age-Geschichte und Umweltkrimi in einem; Sasha Marianna Salzmann schafft in „Im Menschen muss alles herrlich sein“ Platz für Widerspruch und Ambivalenz; und Pulitzerpreisträger Anthony Doerr folgt in „Wolkenkuckucksland“ einem fiktiven Buch aus der Antike, das über die Jahrhunderte immer neu gelesen wird. Wir schauen auf Edgar Allan Poes Frühwerk „Erzählungen des Folio Club“, das in einer üppig kommentierten Ausgabe auf den Markt kommt, und haben Max Bronskis Krimi „Halder“ gelesen.
Außerdem besprechen wir schwerpunktmäßig nicht nur Neuerscheinungen, die sich mit prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen mitten in unserer Gesellschaft beschäftigen, sondern auch Sachbücher, die utopische Szenarien und gerechtere Welten für morgen entwerfen.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 198 plus 32 Seiten extra „Österreich“: Ab 14. Oktober am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich – und bereits unterwegs in die Postkästen unserer Abonnentinnen und Abonnenten!
Die Buchkultur im Zeichen der Romantik: Wir beleuchten jene kulturgeschichtlich prägsame literarische Epoche, deren „Jahrhundertwechselbewusstsein“ um 1800 uns aktuell näher sein dürfte als jedes andere – auch Titelautorin Stefanie vor Schulte erzählt in ihrem berührenden, wundersam-versponnenen Debüt aus deren tiefsten Schwärzen. Lukas Rietzschel wiederum verwebt in seinem neuen Roman die Nachkriegszeit mit der Nachwendezeit, während Claudia Tieschky in ihrer cleveren Dystopie „Die silbernen Felder“ an den Stellschrauben der digitalen Gegenwart dreht. Und die britische Schriftstellerin Ali Smith hat mit „Sommer“ ihren vierteiligen Jahreszeitenzyklus beendet.
Wir haben zum 700. Todestag Dante und die „Göttliche Komödie“ samt literarischer Begleiterscheinungen wiedergelesen und widmen dem Science-Fiction-Visionär Stanisław Lem, der am 12. September seinen 100. Geburtstag feiern würde, eine Werkschau. Im Thementisch zum „Schmelztiegel Taxi“ lassen wir hingegen die Fahrer und Lenkerinnen sowie bunten Persönlichkeiten auf den Rückbänken zu Wort kommen in Form von drei sehr unterschiedlichen Neuerscheinungen.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 197: Ab 26. August am Kiosk, im Buchhandel sowie digital und als App erhältlich!