Der Krimisommer legt los: Zeitgleich mit Ausgabe 214 des Magazins erscheint am 14. Juni 2024 das Buchkultur-Sonderheft »Krimi«! Neben den Top Ten-Krimis für den Sommer mit dem Sieger Adam LeBor, die von unserer Jury aus zwölf Krimispezialist/innen ermittelt wurde, untersuchen wir acht Superlative von den längsten laufenden Reihen bis hin zu den ungewöhnlichsten Schauplätzen und zeigen das enorm weite Spektrum der japanischen Kriminalliteratur.
Zusätzlich im Heft: ein ausführliches Porträt des französischen Autors Colin Niel, der mit »Darwyne« das Genre des Ökothrillers auf eine neue Stufe stellt: Die Natur, sonst Kulisse, greift aktiv in das Geschehen ein.

Sie erhalten das 32-seitige Sonderheft als Abobeilage von Ausgabe 214 sowie digital auf buchkultur.net. Zusätzlich liegt das Heft schwerpunktmäßig bei Thalia Österreich sowie zahlreichen Krimibuchhandlungen im deutschsprachigen Raum auf und wird in den Wiener Freibädern verteilt.
Miranda July, die Autorin, ist zurück! Unser Coverstar (Illustration: Jorghi Poll) beeindruckt mit ihrem neuen Roman »Auf allen vieren« über das weibliche Selbstverständnis in der Mitte des Lebens und einem furiosen Roadtrip der Gefühle; Anthony Passeron gelingt es in »Die Schlafenden«, das Leben und Sterben seines Onkels und die Geschichte der Erforschung von AIDS in Frankreich als spannenden und tieftraurigen Roman zu erzählen; und pünktlich zum Sommer unternehmen wir vier sehr unterschiedliche literarische Reisen in das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und nach wie vor beliebteste Urlaubsziel der Deutschen, Italien.
Der 300. Geburtstag von Immanuel Kant steht im Zentrum unserer Sonderseiten »Eingekreist« – zahlreiche Neuerscheinungen widmen sich Leben und Werk des Giganten aus Königsberg. Außerdem: Mehrere Bücher entlarven liebgewonnene Mythen der Esskultur, die historisch betrachtet wenig mit der Realität zu tun haben. Kein Mythos hingegen ist die auffällig häufige Koinzidenz von Bücher- und Katzenliebe. Was also gibt es Schöneres als bibliophile Bücher über Katzen?

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 214 mit 32 Seiten extra »Krimi«: Ab 14. Juni am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – und natürlich auf shop.buchkultur.net!
Wir feiern Bücherliebe! Mit diesem allerersten Sonderheft für junge Leser/innen im Young Adult- und New Adult-Bereich holen wir zugleich die schillernde BookTok-Welt in ein Buchkultur-Print-Magazin. Dabei hatten wir prominente Unterstützung – zehn Bookfluencer/innen haben mit uns gemeinsam unermüdlich an den Inhalten getüftelt. Außerdem haben wir mit Menschen im Hintergrund gesprochen und zeigen die Accessoires, die man als Bookie im Alltag braucht.
»Celebrating Book Love« ist ab 19. März 2024 kostenlos bei Thalia Österreich und zahlreichen weiteren österreichischen Buchhandlungen erhältlich. Außerdem liegt es Ausgabe 213 vom Magazin Buchkultur ab 12. April bei.

Eine Limited Edition mit Klebebindung und 3D-Lack könnt Ihr exklusiv im Buchkultur-Webshop erwerben.
Das fiktive Dorf Le Case als Mikrokosmos, der für ganz Italien stehen kann: Sacha Naspini (Illustration: Jorghi Poll) überzeugt in »Hinter verschlossenen Türen« mit feinem Humor und seinem Sinn für das Kleine im Großen, wo Trostlosigkeit und menschliche Abgründe das Spielfeld für ein umfassendes komplexes Rätsel bilden, dessen Lösung sich langsam erschließt; Deniz Ohde gelingt es in ihrem zweiten Roman wiederum, mit starken Bildern und psychologischen Deutungen die Beziehung zu einem manipulativen Menschen in ein schmerzhaftes Stück Literatur zu überführen; und die Libanesin Haneen Al-Sayegh erzählt in ihrem Debüt »Das unsichtbare Band« hochpoetisch die Geschichte einer Drusin, die sich aus einer extrem strengen Religionsgemeinschaft zu befreien versucht.
Was kann das Degrowth-Konzept gegen die Klimakrise ausrichten? Auf unseren Sonderseiten »Eingekreist« finden Sie dieses Mal alles zum Thema Garten – Ideen und Anregungen für mehr Naturnähe und Nachhaltigkeit, aber auch in Form literarischer Gartenstreifzüge von Katrin de Vries, Mely Kiyak oder Teodor Cerić; außerdem blicken wir auf die Macht der Machtlosen: Denn wer oben sitzt, bestimmt die Lebensbedingungen und schreibt die Geschichte. Oder ändert sich das gerade?

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 213 mit 32 Seiten extra »Celebrating Book Love«:  Ab 12. April am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – und natürlich auf shop.buchkultur.net!
Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Mit ihrem Debütroman ist Julia Jost (Illustration: Jorghi Poll) Großes gelungen. Darin hebt die heute in Wien und Berlin lebende Autorin das boomende Genre der Autofiktion auf eine neue Ebene und nimmt als vermeintlich 12-Jährige mit einzigartiger sprachlicher Eloquenz die Erwachsenen genüsslich auseinander; spät wiederum erreichen die Werke der 2015 verstorbenen argentinischen Schriftstellerin Aurora Venturi den deutschen Sprachraum, die durch ironische Härte und unverschämten Inhalt beeindrucken; und Tom Saller widmet sich in »Ich bin Anna« erstmals seinem eigentlichen beruflichen Sujet: Anna und Sigmund Freud und der Psychoanalyse.
Irre sein ist menschlich, das zeigen auch 100 Jahre nach Freud eine Handvoll neuer Romane und Übersetzungen, die die Psychiatrie und verschobene Weltwahrnehmungen in den Blick nehmen. Außerdem: Michael Schnepf lädt in seinem Büchertisch auf weitscheifend-verblüffende 10 Reisen um die Welt ein, und bei der Premiere der neuen Schwerpunkt-Rubrik »Eingekreist« halten wir Vorschau auf die literarisch-zeitgeschichtlichen Themen des Jahres 2024.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 212: Jetzt am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – und natürlich auf shop.buchkultur.net! Ausgabe 213 erscheint am 12. April.
Von den ersten neugierigen Schritten ins Leben bis zur unglücklichen Teenagerliebe: Buchkultur Junior stellt pünktlich vor Weihnachten Neuerscheinungen zu jenen Themen, die junge Menschen umtreiben, vor. Das 32 Seiten starke Heft zeichnet sich durch die sorgfältige redaktionelle Auswahl und Vielfalt aus – unser Redaktionsteam hat auch für 2023 einen weitgestreuten, aktuellen Überblick quer durch die Themenwelten Familie, Freundschaft, erste Liebe, Sorgen und Probleme, Fantasy, Diversität, Krimi und Wissen zusammengetragen.
Was uns dabei wichtig war: eine ausgewogene Balance zwischen ernsten und humorvollen Herangehensweisen zu finden. Bücher für heranwachsende Menschen können zum Nachdenken anregen und vielleicht sogar Wissen vermitteln, sollen in erster Linie jedoch den Kindern Spaß machen und sie für sich einnehmen.

Erhältlich ab 14. November bei Thalia Österreich und über 180 weiteren österreichischen Buchhandlungen, als PDF-Download  sowie ab 1. Dezember als Beilage von Ausgabe 211 vom Magazin Buchkultur!
Erstmals erscheinen ihre Gedichte auf Deutsch: Die 2019 verstorbene Mary Oliver (Illustration: Jorghi Poll) war eine Verfechterin von Demut und Dankbarkeit, jetzt gehört sie zu den meistgelesenen amerikanischen Lyrikerinnen der Gegenwart, Splitter ihrer Texte zieren inspirational memes und digitale Pinnwände; Joanna Bator besticht mit einem großem Roman über vier Generationen von Frauen im polnisch-deutschen Grenzland und verwebt Tradition und Moderne auf unnachahmliche Weise; und Mönche mögen’s heiß: 750 Jahre hat es gedauert, bis der bekannteste Roman Japans erstmals ins Deutsche übersetzt wurde. Ein weiteres, bis es zum zweiten Mal geschah ­– wir haben das »Heike Monogatari« wiedergelesen.
Von den Fesseln fünf individueller Frauen aus unterschiedlichen Zeiten, über Künstler und die Frage, was Leben mit dem Werk zu tun hat und vice versa, bis zu Bildbänden zu Autor/innen-Leben: Wir schauen in die Leben der anderen – was können aktuelle Biografien? Und: Wir haben die Schatzkiste für das kommende Weihnachtsfest sorgfältig befüllt – ausgewählte Tipps für Büchermenschen zu Kulinarik, der Liebe zu den Büchern, aber auch Schnee(traum)welten finden Sie in einer Sonderstrecke »Schön & gut«.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 211 mit 32 Seiten extra »Junior«: Jetzt am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – und natürlich auf shop.buchkultur.net! Ausgabe 212 erscheint am 16. Februar 2024.
Österreich, seine Bücher und Literatur: Wir widmen der Alpenrepublik wieder ein Sonderheft! Ist Laura Freudenthaler eine politische Schriftstellerin geworden? Die Salzburgerin (Illustration: Jorghi Poll) verwebt im verstörenden neuen Buch »Arson« Klimakatastrophe, Depression und Schlaflosigkeit und mischt Elemente aus den Vorgängerromanen auf jeden Fall in einer radikal anderen Form. Die slowensiche Kärntnerin Maja Haderlap legt mit »Nachtfrauen« nach zwölf Jahren endlich einen zweiten, stimmungsreichen und poetischen Roman vor, und Ilija Trojanow bricht anlässlich von »Tausend und ein Morgen« (S. Fischer) eine Lanze für die Utopie.
Außerdem: Die Buchlandschaft in jedem einzelnen von Österreichs neun Bundesländern ist bunter und vielfältiger denn je – man muss nur genau hinsehen, dem wir nachgekommen sind: Daher erhält jedes davon nun auch seine eigene regionale Seite im Sonderheft Österreich.

Das kostenlose Sonderheft gibt es ab 26. September bei Thalia Österreich, in über 180 weiteren österreichischen Buchhandlungen und als Download auf buchkultur.net – sowie ab 13. Oktober als Beilage von Magazin Buchkultur Ausgabe 210.
In »Lichtspiel« verhandelt Daniel Kehlmann (Illustration: Jorghi Poll) auf überzeugende Weise nicht nur grundsätzliche Fragen zur Rolle von Kunst in totalitären Systemen, sondern auch zur Rolle des Einzelnen in einer Gruppe, die nach spezifischen Regeln funktioniert; Navid Kermani begibt sich in »Das Alphabet bis S« ohne Scheu auf die zutiefst menschliche Ebene einer trauernden Frau; und Adéle Rosenfeld debütiert in »Quallen haben keine Ohren« mit seltener Sprachschönheit aus der Stille, die manchmal beredter ist als ihr Gegenteil. Dazu: Wo beginnt der Schambereich und wo endet er? Wir präsentieren fünf Neuerscheinungen, die uns unsere Scham vor Augen führen – ob wir nun erröten oder auch nicht.
Im Themenspezial »Wie viel dürfen wir hoffen?« denken wir auf sechs Seiten über die Zukunft nach: Zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Utopie und Dystopie, zwischen Fiktion und Sachbuch bewegen sich dabei die vorgestellten Titel. Mehr als eine Utopie: Toni Morrisons Erstling »Sehr blaue Augen« wird neu übersetzt aufgelegt und stößt mehr als 50 Jahre nach seinem Erscheinen vielleicht endlich auf breites Verständnis. Und: Kinderbuch-Illustratorin Anke Kuhl im Interview über den Tod und die woke Schere im Kopf.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 210: Jetzt am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – und natürlich auf shop.buchkultur.net!
Wenn die (vermeintliche) Liebe das Leben zur Hölle macht: Terézia Moras »Muna oder Die Hälfte des Lebens« markiert in erschütternder und sprachlich exzellenter Form den Auftakt einer neuen Roman-Trilogie, in dem die in der DDR unter schwierigen Verhältnissen aufgewachsene Protagonistin in fatale emotionale Abhängigkeit von Lehrer Magnus gerät (Illustration: Jorghi Poll); Moshtari Hilal geht in ihrem mehrdimensionalen Essayband »Hässlichkeit« mittels Fotocollagen und Skizzen schonungslos der Diktatur einer genormten Körperästhetik nach; und mehrere Neuerscheinungen fordern den gesellschaftlichen Status quo heraus und widmen sich in diesen Tagen der Frage, was Protest leisten kann und weshalb wir ihn trotz aller Unstimmigkeiten brauchen.
Zusätzlich in der neuen Buchkultur: Drei bemerkenswerte Debüts bringen uns die verschleiert und drangsaliert wirkende Kultur des Iran näher, und zum Gastlandauftritt Sloweniens auf der Frankfurter Buchmesse wird die bisher umfangreichste Anthologie mit Lyrik aus dem Land auf Deutsch veröffentlicht. Außerdem: Rund um den 50. Todestag der Kärntner Dichterin und Autorin Christine Lavant am 7. Juni erscheinen neue Biografien und rekontextualisierte Gedichtbände – ihr Werk wirkt noch heute als beeindruckender Rausch: mehr als 1700 Gedichte und 1200 Seiten Prosa verfasst Lavant von 1946 bis Ende der 1950er Jahre.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 209 – jetzt überall, wo es gute Zeitschriften gibt und auf shop.buchkultur.net!