Füllen Sie die Antworten auf die 7 Fragen in die Maske oben waagrecht chronologisch ein, die farbigen Felder senkrecht ergeben das gesuchte Lösungswort. Alle richtigen Einsendungen bis 31. Oktober 2020 nehmen an der Verlosung teil!

  • Frage 1: Von Adel, kleidete sich unser gesuchter Autor gern bayerisch und schrieb über Bergbahnbau oder eine Jugend ohne Gott. Auch wenn er seine Stücke gern an den Rändern der Gesellschaft ansiedelte, tauchte er 81 Jahre nach seinem Tod bei den Salzburger Festspielen auf. Wie lautete sein Vorname mit der raren Umlautdoppelung? 
  • Frage 2: Später brach er mit sich als 23-jährig Debütierendem und seinen fanatischen Jahren, machte den Schritt hinüber. Auch geografisch. Lange wohnte er in einer halbierten Stadt. Seit 2007 ist ein Preis nach ihm benannt, den zuletzt Angela & Lola erhielten. Wie hieß das andere Tal neben Lausa im Titel seines Erstlings?
  • Frage 3: Er ist so etwas wie der Lichtbringer, ein Prometheus. Für den armen Hans schwingt sich unser intellektueller Erklärer in diesem großen Roman vom Bleiben, Verharren, Sterben und der Höhenluft zum Erzieher auf. Äußerlich orientiert er sich am Schöpfer von König Ödipus und dem Roland von Berlin. Wie heißt diese Figur?
  • Frage 4: Hätte unserem gesuchten Autor das gefallen, Theumer mit Kummer zu verbinden, zumindest postum? Vielleicht. Vielleicht hätte er’s, wie auch Naturlyrik, verballhornt zum Lockergedicht oder Schwänzellied. Ihm verdankt Österreich einen lexigrafischen Roman, Spleengesänge und einen grünen November. Wie lautet sein Vorname?
  • Frage 5: Will man zu ihm, muss man in die Rue Raynouard. Will man sich auf diesen Besuch vorbereiten, muss man eine gigantische Menschen-Komödie lesen, die unser Autor mit viel Kaffee schrieb, auch mit Schulden rang er, dafür betete er Ewelina an. Wie hieß er, der sich selbst adelte, mit Nachnamen?
  • Frage 6: Noch im fernen New York hielt unser Autor einem Jugend-Lese-Idol die Treue; und das bis zu seinem Tod mit 96. Erst mit über 70 debütierte der Czernowitzer. Beim Nobelpreis für anderes übergangen, erhielt er, der mit Heraklit aus dem 13. Stock schaute, viele Preise als Schreibender. Wie hieß er mit Familiennamen?
  • Frage 7: Letztes Jahr ging sein Bicentenaire reichlich unbemerkt vorbei. Dieser Sitzriese, Schulabbrecher und mäßig talentierte Maler fand erst mit 42 einen bürgerlichen Posten. Entschleuniger, der er war, schickte er Shakespeare-Lover aufs Dorf, erfand einen Grünen, ließ Pankraz schmollen. Wie lautete der Nachname des Bebarteten?

Lösungshinweis:

Gesucht wird der Name eines Autors, in dessen Leben anfangs Kaffee und Kakao eine größere Rolle spielten. Bankkaufmann und Kommunist, erlebte er dann den Untergang seiner Heimatstadt mit. Später zog er wieder dorthin zurück. Gestohlene Melodie, Spirale, ein jüngerer Bruder, ein unbekannter Sieger, all das kam bei ihm vor.


Wir verlosen dreimal das Buch „Die Menschenrechte“ von François De Smet mit Illustrationen von Thierry Bouüaert (Jacoby & Stuart).

Band zehn der „Comic Bibliothek de Wissens“ ist den Menschenrechten gewidmet. Und die sind nach wie vor Thema: Zwar wurde 1948 nach dem Krieg von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte formuliert, doch passte das Modell bei weitem nicht allen Staaten. Der auf eine informative Einleitung von David Vandermeulen folgende Comic ist sowohl für Comic-Liebhaber, aber auch für solche gedacht, die es erst werden. François De Smet und Thierry Bouüaert haben ein so wichtiges wie schön anzusehendes Werk geschaffen.

Die Gewinne werden unter den Teilnehmer/innen verlost, die das richtige Lösungswort bis zum 31. Oktober 2020 an redaktion@buchkultur.net gesendet haben.