Mölltaler Geschichten Festival 2026
GRENZENLOS
16. Dezember 2025
Im Haus der zweiten Eltern
Autofiktional ergründet Colombe Schneck eine Kindheitsidylle.
von Sieglinde Wöhrer
Malerisch poetisch
Von der Bühne ins Buch: Paulina Behrendts zarter und doch starker Text, atmosphärisch illustriert von Jan Robert Dünnweller.
von Maria Nowotnick
»Die Literatur kann nur gegen Pathos und Einseitigkeit wirken«
Helga Schubert blickt zurück, zieht Bilanz und macht Mut für die Zukunft. »Luft zum Leben« heißt ihr autofiktionaler Prosaband aus alten und neuen Geschichten, unveröffentlichten Gedichten, Aufsätzen und Vorträgen aus 65 Jahren.
von Dagmar Kaindl
Seelenpuppen, Irrwege und geflüsterte Geheimnisse
Jordan Lees legt ein Fantasy-Debüt für Leser/innen ab 11 Jahren vor, das wahrlich Applaus verdient.
von Saskia Pacher
Die Topografie einer Liebe
Nähe wird Distanz, Distanz wird Einsamkeit. Pier Vittorio Tondelli verwandelt Verlust in zeitlose, poetische Intensität.
von Barbara Seidl-Reutz
David Szalay: Was nur gezeigt werden kann
Spätestens seit letztem Jahr bin ich großer Fan des Booker Prize. Der professionelle Auftritt in den Sozialen Medien, das Event, zugängliche, diverse Bücher: Der Preis übt auf mich eine große Faszination aus.
von Katia Schwingshandl
Vielstimmige Wolfsjagd
Ein Wolf, ein Dorf und ein Tag, der alles verändert: Fünf Jugendliche sind in »Problemwölfe« unterwegs, um die Welt ein klein wenig besser zu machen.
von Karoline Pilcz
Literarisches Erinnern
Zwei Romane über Babyn Jar, das Massaker der deutschen Besatzer im Kiewer Raum.
von Christa Nebenführ
Das tröstliche Licht
»Vor der Ewigkeit« nennt der Publizist Hubert Gaisbauer sein Buch über die letzten Tage und Stunden berühmter Menschen.
von Konrad Holzer
Alles überall auf einmal
Durch Zeit und Raum in Begleitung von Gespenstern, Toten und Ungeborenen: Der Mammut-Riesen-Total-Roman »Z Ypsilon X« von Peter Waterhouse über Schuld und Scham in der Familie.
von Alexander Kluy
Der Schwärmer und sein Handwerk
Anlässlich der soeben von Insa Wilke herausgegebenen Textsammlung »Liegen Sie bequem. Vom Lesen und von Büchern«, sprach sie mit Caspar-Maria Russo über Roger Willemsen: Über skurrile Leseorte, Lesebiografien, Robert Musil und einen legendären Gemüseeintopf.
von Caspar-Maria Russo
»Einige der Frauen um mich würde ich sogar mit Bulldozern vergleichen«
Drei Generationen von Frauen unter einem Dach: Oyinkan Braithwaites in Lagos und Umgebung spielender Roman »Der Fluch der Falodun Frauen« ist Geister-, Generationen-, Familien-, Emanzipations- und Liebesroman zugleich.