Sophy Roberts

Aktuelle Ausgabe 192

Kein klassischer Roman, viel mehr grenzensprengendes Experiment: Clemens J. Setz (Illustration: Jorghi Poll nach einem Foto von Gezett) schreibt in „Die Bienen und das Unsichtbare“ über die Sprache als Welterfahrung und macht sie zum Gegenstand von tiefenreflektierten Gedankenspielen zu einem Zeitpunkt, an dem sie offen wie lange Zeit kaum denkbar zur Manipulation genutzt und als Spaltwerkzeug gebraucht wird; das literarische Kanada – zumindest virtuelles Gastland der Frankfurter Buchmesse – arbeitet mit einer Fülle an Neuerscheinungen die (koloniale) Unrechtsgeschichte auf; und anlässlich ambitionierter Neuübersetzungen haben wir Gustave Flaubert und Ray Bradbury wiedergelesen.
Hinreißend trocken lässt Mercedes Spannagel in „Das Palais muss brennen“ die junge Hipsterin nur partiell selbstgerecht gegen die erfolgreiche Mutter als rechts-rechte Politikerin rebellieren, während in Ulrike Almut Sandigs Roman „Monster wie wir“ die Familienfassade um jeden Preis erhalten werden soll. Global dringlich: Neue Sachbücher ordnen das vom Menschen verursachte Artensterben ein.

Das alles und noch viel mehr in Buchkultur 192: Ab 8. Oktober 2020 am Kiosk, im Buchhandel sowie digital erhältlich – mit dem kostenlosen Sonderheft Österreich Spezial!

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