Über uns


Redaktionslinie

Buchkultur berichtet unabhängig und kompetent über alle Bereiche des literarischen Lebens. Dabei wird sowohl auf große Meinungsvielfalt als auch auf klare Positionen und kritische wie profilierte Kommentierung wert gelegt. Mit dieser Konsequenz als Redaktionsgrundlage erhalten Buchkultur-Leserinnen und -Leser eine profunde Unterstützung bei der Auswahl ihrer Lektüre und zugleich einen facettenreichen und umfassenden Marktüberblick.

Als zentrales Medium dafür steht das gedruckte Magazin Buchkultur. Sechsmal im Jahr und in Sonderheften wird ein breites Themen-Spektrum geboten. Zusätzlich zu Interviews, Porträts und Hintergrundgeschichten findet man in feststehenden Rubriken Informationen über Neuerscheinungen: von der Belletristik über Sach- und Hörbuch bis zur Kinder- und Jugendliteratur. Befragungen der Abonnentinnen und Abonnenten zeigen, dass Buchkäufe zu 91 Prozent auf Empfehlungen der Buchkultur-Redaktion getroffen werden.

Die neuen Medien wurden frühzeitig integriert: Für die Website, Facebook, Instagram und Twitter werden eigene Inhalte erstellt, die Informationen des Printmagazins ergänzen. Die Auswahl soll dem Anspruch der Aktualität und/oder der Originalität folgen. Zusätzlich erscheint der Buchkultur-Bücherbrief als monatlicher Newsletter.

Geschichte

1989 ist die erste Ausgabe vom Magazin Buchkultur erschienen. Es war das Jahr der deutschen Grenzöffnung – Mauerfall – und damit verbunden die Veränderung des politischen Weltgeschehens, die erste Love-Parade, erste Privatsender im deutschsprachigen Raum. Ein ereignisreiches Jahr. Grenzen zu überschreiten hat diese Zeit stark geprägt. Dies war auch einer unserer Grundgedanken, als wir im selben Jahr Buchkultur gründeten. Wir wollten unabhängig sein, unsere Meinung äußern, Neues finden. Und das ist bis heute so geblieben. Am 14. Mai 1989 wurde Buchkultur als Verein ins Leben gerufen, bereits 1990 findet die Umfirmierung in die Buchkultur VerlagsgmbH. statt, die bis heute das Magazin verlegt.

Buchkultur begann mit seiner ersten Ausgabe zu einer Zeit, als es in Österreich noch ein Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport gab; die Ministerin Dr. Hawlicek war bei der Präsentation dabei. Erklärte Blattlinie war und ist es, keine weitere Literaturzeitschrift zu bieten, sondern ein Medium, das kritisch und unabhängig über Literatur und Autorinnen und Autoren berichtet, über neue Bücher, über Trends und Neuigkeiten am Literaturmarkt. Interviews, Porträts, Rezensionen und Hintergrundberichte sollen Literaturinteressierte informieren, Hinweise auf Neuerscheinungen bieten, Lesetipps geben – immer mit der „Nase im Wind“. Fünf Jahre nach dem Start kommt für unseren Verlag eine unerwartete Auszeichnung aus der Welt abseits des Kulturbetriebs: Wir stehen auf der Liste der „Top 100 Jungunternehmer 1994“.

Frühzeitig haben wir Informations-Netzwerke entwickelt und dazu unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften gegründet, wie etwa mit Ministerien, NGOs sowie Wirtschaftsunternehmen wie der Frankfurter Buchmesse. Im Rahmen dieser Netzwerke werden Initiativen ins Leben gerufen und Projekte durchgeführt, die sich mit den Themen Buch und Lesen im engeren, aber auch der Medien- und Contentbranche insgesamt beschäftigen. Beispiele sind die „Arbeitsgemeinschaft Multimedia im Buchhandel‘“, „Arbeitsgemeinschaft Welttag des Buches“, „Das beste Wissenschaftsbuch des Jahres“ oder „Buchkultur in der Schule“.

So manche Entwicklungen spielen uns auch zwanzig Jahre später in die Hände. Der Trend zu unabhängigem Qualitätsjournalismus ist in Zeiten von viel zu viel Oberflächlichkeit klar erkennbar. Ein Kriterium, das wir jedoch schon seit Beginn mit besonderem Einsatz erfüllen und das uns stets wichtig ist. Rasch ist Buchkultur auf Facebook und Twitter aktiv, Instagram folgt etwas später. Die neu entstandenen sozialen Medien versammeln „Communitys“, die unsere kannten wir durch die treue Buchkultur-Leserschaft bereits seit unseren Beginnzeiten.