18.10.2017
  • Frankfurter Buchmesse: Georgien ist Ehrengast 2018
  • Jedes Jahr am letzten Tag der Frankfurter Buchmesse findet eine ganz besondere Veranstaltung statt. Am Nachmittag des Messesonntags verabschiedet sich der amtierende Ehrengast, diesmal war es Frankreich, und übergibt in einer feierlichen Zeremonie an den künftigen. Eigens dafür wurde das Objekt der GastRolle kreiert, welches jährlich um einen literarischen Beitrag des folgenden Ehrengastes erweitert wird. Georgien, Ehrengast 2018, präsentiert sich auf der GastRolle mit einem Auszug aus dem Nationalepos „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli aus dem 12. Jahrhundert:

    „Wie die Sonne gleiche Lichtflut auf Gestrüpp und Rosen gießt,

    sieh, dass Arm’ und Reiche du mit gleicher Fürstengnade misst.

    Auch den Trotz bezwing durch Güte, die allzeit bezwingend ist

    spende – wie die Flut, vom vollen Meere kommend, meerwärts fließt.“

    Medea Metreveli, Projektleiterin Ehrengast 2018, versprach für das nächste Jahr spannende und ungewöhnliche Begegnungen. „Unter dem Motto ‚Georgia - Made by Characters‘ wollen wir die große literarische Tradition des Landes, die bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht und so reich an Genres ist, und die einzigartige Schrift präsentieren, in der sie niedergeschrieben wurde“.

17.10.2017
  • Literaturfest „Literatur Jetzt!“ im November 2017 in Dresden
  • Mit der Ausstellung „Bilder einer großen Liebe – Wolfgang Herrndorfs künstlerisches Werk“ startet am 4. November das Dresdner Literaturfest im Japanischen Palais, das zum vorerst letzten Mal das künstlerische Werk des Autors von „Tschick“ präsentiert. In diesem Jahr widmet sich das 2007 von Voland & Quist-Verleger Leif Greinus und Autor Michael Bittner gegründete Festival unter dem Motto „Kunst!“ dem Zusammenspiel von Literatur und bildenden Künsten – ohne Grenzen zwischen literarischer Hoch- und Subkultur zu ziehen. So finden in den acht Tagen von „Literatur Jetzt!“ 16 Veranstaltungen mit mehr als 30 Autorinnen und Autoren sowie Künstlerinnen und Künstlern statt, u.a. treten Marcel Beyer, Theresia Enzensberger, Ralf Günther, Florian Illies, Jutta Voigt und der Kunstwissenschaftler Wolfgang Ullrich auf.

    Das vollständige Programm ist abrufbar unter literatur-jetzt.de

16.10.2017
  • Trauer um Erwin Moser
  • Nach den schönen Tagen auf der Frankfurter Buchmesse traf uns die Nachricht von Erwin Mosers Tod umso härter. Unvergessen sind seine Kinderbücher mit phantastischen Baumhäusern, ungewöhnlichen Fluggeräten, Maiskolben- und Badewannenautos, mit Katzenkönigen, Uhus, Tiger und Raben und natürlich mit Manuel & Didi. Und unvergessen werden sie auch bleiben. In einem Interview mit der Buchkultur im Jahre 2004 antwortete er auf die Feststellung, dass er einer der ganz Großen in der ersten Reihe wäre: „Erste Reihe sind der Ungerer, der Waechter und der Janosch. Ich bin in der zweiten Reihe.“ Eine unangebrachte Bescheidenheit – ein großartiger Künstler und Mensch ist von uns gegangen.

15.10.2017
  • Frankfurter Buchmesse, Tag 5: Finale und Resümee
  • Der finale Messetag ist immer etwas Besonderes. Noch ein paar Termine, einige davon erst kurzfristig während der Messe vereinbart, Verabschiedungsrunden bei befreundeten Kollegen, die wir zum Teil erst nächstes Jahr wiedersehen. Gemeinsam freuen wir uns über die vielen jungen Menschen, die zur Messe kommen, sich stundenlang für ein signiertes Buch anstellen und stolz Selfies mit Autorinnen machen.

    Nach unseren rund 100 Terminen ziehen wir auch eine Bilanz: Wie wir bereits berichtet haben, wird das Thema Digitalisierung erstmals seit Jahren nicht mehr diskutiert. Dafür liefert der Verkaufspreis für Bücher Gesprächsstoff. Viele Verlage haben sich bereits für „runde“ Preise entschieden. Auch eine angemessene Erhöhung ist mittlerweile kein Tabu mehr. Endlich, denken wir, denn die vielschichtigen, auch kreativen Leistungen rund um die Entstehung eines Buches müssen entsprechend entlohnt werden. Und im Vergleich zu anderen Konsumgütern ist die allemal gerechtfertigt.

    Viel hätte es noch gegeben, was wir austauschen könnten, worüber wir weitere Meinungen einholen wollten, das es noch zu entdecken gäbe. Schade, dass die Messe vorüber ist, wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal.

14.10.2017
  • Frankfurter Buchmesse, Tag 4: Gedränge um die Bücher
  • Samstag ist Publikumstag und das bedeutet: Volle Gänge, Schlangen vor den Rolltreppen, lange Reihen, die sich bei Signierstunden anstellen. Ein Beispiel: Bei Jennifer L. Armentroud sind es Zweierreihen durch die Halle bis ins Freie, die Autorin von Harper Collins trifft mit ihren fantastischen Geschichten offenbar den Nerv der Mädchen.

    Wir sind heute auch bei Reclam, die in diesem Jahr das 150 Jubiläum der Universaledition feiern. Ein Klassiker, an dem man wieder einmal festmachen kann, wie günstig Bücher heutzutage sind. Würde man den Preis der Anfangsjahre auf heute umlegen, wären die Titel der UB um ein vielfaches teurer. Das liefert uns natürlich Stoff für eine längere Diskussion ...

    Beim Unionsverlag treffen wir zufällig Ali Bachtyar (siehe Buchkultur 167) und sprechen mit ihm über die Wahrscheinlichkeit eines Kurdenstaates; er sieht dafür kaum Chancen. Gestern Abend wurden die Sieger des Deutschen Jugendbuchpreises bekanntgegeben. Gudrun Pausewang wurde mit dem Sonderpreis für ihr vielfältiges und politisch engagiertes Werk gewürdigt. Wir sehen sie heute beim Oetinger Verlag und dürfen dieser bemerkenswerten Frau persönlich gratulieren (siehe Foto). Um 19 Uhr noch ein besonderes Highlight: Dan Brown stellt im Congess Center seinen neuen Thriller „Origin“ vor (Lübbe). Und das lassen sich rund 1.800 Besucher nicht entgehen. Schließlich ist die Veranstaltung deutschlandweit das einzige Event mit dem gefragten Thrillerautor, der zurückgezogen lebt und kaum Interviews gibt.

13.10.2017
  • Frankfurter Buchmesse, Tag 3: Signierstunden und Udo Lindenberg
  • Ein weiterer anstrengender, aber interessanter Messetag. Die Jugendbuchautorin Sarah Crossan liest auf der Kids-Stage aus ihrem Buch "Eins" und unterhält sich anschließend angeregt mit Jugendlichen am Stand von mixedvision. Die Kinder hängen an der Lippen der eloquenten und sympathischen Schriftstellerin.
    Daniel Kehlmann hat auf der Spiegel-Bühne vor großem Publikum über seinen neuen Roman "Tyll" gesprochen. Und über das Leben in den USA, wo der Roman entstanden ist. Er wolle niemandem den Tag vermiesen, sagt er, aber er halte es derzeit für wahrscheinlicher, dass es zu einem Atomkrieg zwischen den USA und Nordkorea komme, als dass es nicht geschehe.
    Der Containerturm von Kein & Aber ist innen noch spektakulärer als außen und setzt die Bücher toll in Szene. Sogar eine Dachterrasse gibt es dort oben. Aber: Der Turm schwankt! So seekrank wurde man hier auf der Buchmesse sicher noch nie. Ist aber statisch einwandfrei und durch alle Baubehörden abgesegnet. Sagt man.

12.10.2017
  • Frankfurter Buchmesse, Tag 2: Eine angenehme Unaufgeregtheit
  • Ein frühlingshafter Donnerstag weckt uns in Frankfurt, der Mantel bleibt heute also im Hotel. Schlangen vor den Eingängen – wie angekündigt werden die Sicherheits-Checks ernst genommen, von der Mitnahme von Rucksäcken wurde bereits im Vorfeld abgeraten, da dies die Kontrollen weiter verzögern würde.

    Nach dem Eröffnungsabend mit Merkel und Macron ist heute Martin Schulz auf der Buchmesse. Wir begegnen ihn auf seinem Weg vom Piper zum Suhrkamp Verlag, sind aber selbst unterwegs von einem Verlagstermin zum anderen: Die Stimmung ist in diesem Jahr gut, nach Jahren allgemeiner Diskussion über E-Books, Online-Buchhandlungen und Digitalisierung bemerken wir in unseren Gesprächen eine angenehme Unaufgeregtheit.

    Denis Scheck spricht auf der Bühne über „Schecks Kanon“, und umschifft dabei halb geschickt die problematische Frage, wofür man überhaupt einen Kanon braucht. Jan Karsten und Zoë Beck stellen das sehr interessante und ambitionierte Programm von CulturBooks vor, das sich ganz bewusst von Nationalliteraturen emanzipiert. Und Filip Kolek von Reprodukt und avant sagt Wien einen interessanten November in Sachen Comic-Veranstaltungen vorher.

11.10.2017
  • Frankfurter Buchmesse, Tag 1: Asterix und Currywurst
  • Mit großer Vorfreude treffen wir in Frankfurt ein und werden auf der Messe von einem bekannten Gesicht erwartet: Asterix steht in überdimensionaler Größe auf der Agora, dem zentralen Platz des Geländes. Hintergrund: Nächste Woche erscheint bei Egmont der neue Band – es ist die Nummer 37 „Asterix in Italien“. Das wollte man der Verlag zeigen – und gleichzeitig einen Gruß an den legendären Zeichner Albert Uderzo schicken, der heuer seinen 90. Geburtstag feiert.

    Bei Rowohlt sind vor kurzem die von vielen Robbie Williams Fans heißerwarteten Enthüllungen unter dem Titel „Reveal“ erschienen. Dazu gibt es einen Werbeaufsteller seiner Person, die als Promotionmaterial für den Buchhandel produziert wurde. Das war den Anhängern des Musikers jedoch nicht genug, viele wollten den Papp-Robbie für sich selbst haben und das führte zu einer Flut von Anfragen beim Verlag. Schließlich hat Rowohlt ein Stück verlost – und wurde von Einsendungen überrollt.

    Bereits bei der Kinderbuchmesse in Bologna im Frühjahr haben wir es erfahren: ein neuer Kinderbuchverlag steht in den Startlöchern. Nun ist es soweit: der 360 Grad Verlag stellt in Frankfurt sein erstes Programm vor. Und das ist in der Tat gelungen! Verleger Harald Kiesel erzählt uns, dass der Labelname Programm ist: Seine außerordentlich schönen Sachbücher spannen eine lehrreichen Bogen um die ganze Welt.

    Zum Ausklang gibt es Happy Hour bei vielen Ständen. Dichtes Gedränge bei Diogenes, Currywurst bei der traditionsreichen Auslieferung KNV, 20-Jahresfeier beim Kunth Verlag mit seinen qualitätsvollen Bildbänder und Reiseführern, ein illustres Treffen bei Carlsen und so einiges mehr. Alles schaffen wir da natürlich nicht und schließlich geht es heute noch weiter zu der einen oder anderen Abendveranstaltung ...

10.10.2017
  • Der Deutsche Buchpreis 2017 wird verliehen an Robert Menasse
  • Herzlichen Glückwunsch! Der Deutsche Buchpreis 2017 geht an Robert Menasse für „Die Hauptstadt".

    „Der gewitzte Gegener allen Nationalismus beschreibt in seinem Roman also uns, heute und gestern auch. Dahinter steckt die eindringliche Warnung, das Vernünftigere nicht aufzugeben.“, meint Nils Jensen über „Die Hauptstadt" (Suhrkamp Verlag) in Buchkultur Österreich Spezial, Ausgabe 174A.

09.10.2017
  • Auszeichnung: Jonathan-Swift-Preis an T.C. Boyle
  • TC Boyle erhält den Jonathan-Swift Preis für Satire und Humor der Schweizer Werner Dessauer-Stiftung.

    In Buchkultur Nr. 24 (aus dem Jahre 1993) haben wir erstmals über ihn berichtet: Sein neuer Roman „Willkommen in Melville" war soeben erschienen. Zu seinem letzten, aus dem Frühjahr diesen Jahres, war unsere Meinung auch wieder eindeutig: „Ein Meisterwerk literarischer Sozialkritik und Kaleidoskop menschlichen Begehrens und Scheiterns: packend, scharfsinnig, komödiantisch." (Buchkultur 170)

    Wir gratulieren!

05.10.2017
  • Self-Publishing-Titel im Buchhandel
  • Self-Publishing-Titel sollen sich laut einer Studie zunehmend im stationären Buchhandel etablieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 361 Buchhändlern, die BoD, die führende deutsche Self-Publishing-Plattform, in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin buchreport und dessen Informationsdienst Indie Publishing nach 2016 zum zweiten Mal durchgeführt hat.

    Mit 54 Prozent sehen Buchhändler vor allem bei Self-Publishing-Titeln mit einem regionalen Bezug Potenzial für das eigene Sortiment. Es folgen Bücher aus den Kategorien Genreliteratur (Krimi, Thriller, Fantasy, Science-Fiction, Liebesromane) mit 22 Prozent, Ratgeber und Erfahrungsberichte mit 18 Prozent, Belletristik mit 17 Prozent und Sach- und Fachbücher mit 16 Prozent.

04.10.2017
  • Auszeichnung: Czokor-Preis für Ilse Tielsch
  • Ilse Tielsch wird heuer den Franz-Theodor-Czokor-Preis für ihr Lebenswerk erhalten. Tielsch wurde 1929 als Ilse Felzmann in Auspitz (heute Hustopecsko) geboren. Sie studierte in Wien Zeitungswissenschaften und Germanistik. Seit 1964 sind 9 Bände mit Gedichten erschienen. Ihr Werk umfasst Gedichtbände, Hörspiele, Essays, Erzählungen und Romane. Im neuen Buchkultur Österreich Spezial schreibt Christa Nebenführ über die Autorin: Die großen Fluchtbewegungen unserer Tage rücken die Aktualität des Werkes der österreichischen Schriftstellerin Ilse Tielsch wieder in den Fokus.Heuer wurde der Roman „Das letzte Jahr“ im Verlag Edition Atelier neu aufgelegt.

    Der Literaturpreis des Österreichischen PEN wird in unregelmäßigen Abständen für das Lebenswerk eines Autors oder einer Autorin vergeben.

03.10.2017
  • Anthologie: Österreichische Hörfunkgeschichte
  • Unterschiedlichste Beiträge, von Wünschen über Grußadressen bis zu kritischen Einwürfen, in allen Texten wird eines klar: Es ist eine Bilanz geworden und eine Einstufung des Stellenwerts unseres Hörfunks, genau: um 90 Jahre Radio, um 80 Jahre Funkhaus in Wien und um 50 Jahre Ö1 geht es. Damit ist eine Anthologie entstanden, die aus den mehr als fünf Jahren andauernden Auseinandersetzungen um den beabsichtigten Verkauf des Funkhauses resultiert. Über 400 Autorinnen und Autoren haben so eine nacherzählte österreichische Rundfunkgeschichte erschrieben. Sie alle haben – mit den unterschiedlichsten Zugängen zum gemeinsamen Thema – eine österreichische Hörfunkgeschichte möglich gemacht.

    Gerhard Ruiss/Ulrike Stecher (Hg), Funkhaus Anthologie. Eine Festschrift. Verlag Autorensolidarität. IG AutorinnenAutoren

02.10.2017
  • Literaturmuseum: Robert Pfaller über Getriebenheit in Kunst und Alltagsleben
  • Bei seinem heutigen Vortrag im Literaturmuseum Wien widmet sich der Philosoph Robert Pfaller dem Zustand der Getriebenheit, der für bestimmte Tätigkeiten – wie Kunst zu machen oder literarische Texte zu schreiben – charakteristisch zu sein scheint: Wodurch werden diese Tätigkeiten so „triebhaft“? Ist Getriebenheit das größte Glück? Und wenn nicht: Was wäre nötig, um sie als solches zu empfinden?

    Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.onb.ac.at.

29.09.2017
  • Wien: Vienna COMIX lockt Fans und CosplayerInnen
  • Am 30. September und 1. Oktober treffen sich Comic-Begeisterte in Wien. Neben über 140 AusstellerInnen sind auch zahlreiche bekannte Comic-KünstlerInnen dabei. Außerdem gibt es ein Star-Wars-Special und eine Cosplay-Parade. Heuer findet die Veranstaltung in der MGC-Halle statt; weitere Informationen auf viennacomix.at.

    Einige der Stargäste (jeweils beide Tage anwesend):

    Joscha Sauer & Haiko Hörnig (Nichtlustig), Sarah Burrini (Das Leben ist kein Ponyhof), Yildiray Cinar (Marvel und DC Zeichner), Michael Hacker (Pizzeria Disgusto)

27.09.2017
  • Aufruf: „Mit guten Büchern wäre das nicht passiert.“
  • Als Reaktion auf den Einzug der rechtspopulistischen AfD in den deutschen Bundestag hat der Verbrecher Verlag einen Aufruf gestartet. Unter dem Motto „Mit guten Büchern wäre das nicht passiert“ fordert das Berliner Verlagshaus dazu auf, Bücher an öffentliche Bibliotheken, Schulen und andere Institutionen zu spenden – insbesondere die antifaschistischen Klassiker, nicht nur aus dem eigenen Programm. Auch der Ventil Verlag hat sich dem Aufruf angeschlossen.

26.09.2017
  • Ausstellung: Bildgeschichte im Deutschen Historischen Museum
  • Das Deutsche Historische Museum in Berlin zeigt vom 29. September 2017 bis 8. April 2018 die Ausstellung »Gier nach neuen Bildern. Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip«. Politische Propaganda, satirische Karikaturen oder schockierende Neuigkeiten: Sensationslust und die Gier nach Katastrophen wird schon seit Erfindung des Buchdrucks durch Massenkommunikation befriedigt, von Flugblättern bis zur Bilderflut im Internet.

    Begleitend zur Ausstellung hat der Theiss Verlag einen Katalog veröffentlicht, der die Spannbreite und Entwicklung populärer Bilderproduktion anhand von Quellen aus 500 Jahren zeigt.

25.09.2017
  • Jubiläum: 30 Jahre Wagenbach SALTO
  • Die bibliophile Reihe SALTO des Wagenbach Verlags feiert heuer ihren dreißigsten Geburtstag. Die schmalen roten Bände haben sich literarischen und kulturgeschichtlichen Kostbarkeiten verschrieben; zu den AutorInnen zählen etwa Djuna Barnes, Ernst Jandl oder Graham Greene. Außerdem erscheinen literarische Einladungen, zuletzt etwa in die Bretagne, nach Venedig oder Berlin.

    In der Berliner Buchhandlung Braun & Hassenpflug stellt Verlegerin Susanne Schüssler die Reihe am 27. September ab 20 Uhr vor.

22.09.2017
  • Frankfurt: Buchpreis-Nominierte lesen im Literaturhaus
  • Zum zehnten Mal präsentieren das Kulturamt Frankfurt am Main und das Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung, die den Preis vergibt, die AutorInnen der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Fünf der sechs FinalistInnen, die in diesem Jahr in der Endauswahl für den deutschsprachigen Roman des Jahres stehen, werden am 23. September im Literaturhaus in Lesungen und Gesprächen vorgestellt. Gerhard Falkner kann an diesem Abend nicht in Frankfurt sein.

    Karten zu 12 bzw. 8 Euro unter literaturhaus-frankfurt.de.

    Der Ablauf:

    18.00 h Begrüßung: Hauke Hückstädt, Dr. Ina Hartwig, Alexander Skipis

    18.15 h Franzobel: Das Floß der Medusa

    18.45 h Marion Poschmann: Die Kieferninseln

    19.15 h Robert Menasse: Die Hauptstadt

    20.15 h Sasha Marianna Salzmann: Außer sich

    20.45 h Thomas Lehr: Schlafende Sonne

21.09.2017
  • Analyse: Bücher werden dünner
  • Einsichten und Erfahrungswerte, was Leser wirklich wollen, hat der englischsprachige Blog thebookdesigner.com vor kurzem zusammengefasst. Man erfährt unter anderem, dass die durchschnittliche Buchlänge von Bestsellern sich seit 2011 fast halbiert hat. So betrug der Umfang eines New York Times Nonfiction Bestellers vor 7 Jahren noch im Schnitt 467 Seiten, heute sind es 273. Bei Fiction ist die Zahl von 502 auf 398 gesunken.

    Begleiterscheinung: Verlage sparen Kosten und so erfahren wir auch eine Conclusio: „Made the book shorter. Readers are voting with their dollars.“

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