Füllen Sie die Antworten auf die 7 Fragen in die Maske oben waagrecht chronologisch ein, die farbigen Felder senkrecht ergeben das gesuchte Lösungswort. Alle richtigen Einsendungen bis 16. September 2019 nehmen an der Verlosung teil!

  • Frage 1: Dass bei diesem Musikwissenschaftler Harfe und Barockkonzert schon in Buchtiteln vorkamen, verwundert kaum. Wie wunderbar wirklich und tropisch wortstark sein Werk am Ende war, auch nicht.
  • Frage 2: Die Provinz war sein Schicksal, schöne Tage gab es da nicht, da halfen später weder Mur noch Orvieto. Die deutsche Kritik schrieb ihn aus der Literatur, dafür er sich tief in die österreichische hinein.
  • Frage 3: Dachte seine Erfinderin tatsächlich, dieser Herr würde zum Traummann par excellence werden und alle heiratswilligen Herzen zum Schmelzen bringen (und so aussehen wie Colin Firth)?
  • Frage 4: Die fünfte Jahreszeit hier, ewig grüne Starre dort: nicht gerade hochaktive Romantitel. Jüngst zeigten Diarien uns diesen Autor ganz anders, mit starkem Triebstrom. Und ergänzten so die Katzenmusik.
  • Frage 5: Dass diese Figur kochen konnte, blieb lange unerkannt in dem nordischen Ort, in den es sie verschlagen hatte – so, wie umgekehrt ihre Erfinderin von der Ostsee nach Afrika. Dafür war das Gourmetfestival dann umso opulenter.
  • Frage 6: Als Reisender ohne Gepäck hatte er einst seinen Durchbruch, am Ende eine siebenbändige Edition. Heute haben Theater seine Stücke kaum mehr im Blick, weder Lerche, Taube noch Goldfische.
  • Frage 7: Ihn näher zu bestimmen, ist ungemein heikel. Splitter oder gutes Wort oder Blitzgedanke? Jedenfalls dürfte jede Definition länger sein als er selbst. Und viel schwerer.

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Lösungshinweis: Gesucht wird der Name eines Autors, der sich in vielen Genres tummelte, von Roman über Dramen bis zur Kunst, zum Film, Salons und Festivaljurys. Heute ist dem Tausendsassa in jene südostfranzösischen Ort, in dem er einst sich bewusstlos rauchte, ein ganzes Museum gewidmet. Die Gewinne werden unter den Teilnehmer/innen verlost, die das richtige Lösungswort bis zum 16. September 2019 an redaktion@buchkultur.net gesendet haben.

Wir verlosen dreimal „Teufelsküche“ (Wieser).

Die „Teufelsküche“ versteht sich als Anwalt der guten Köche und Produzenten, die noch eine Art Urgenie überlieferten Handwerks darstellen. Es sind Kolumnen von Peter Gnaiger, die er in den Salzburger Nachrichten veröffentlicht hat und von denen eine Auswahl der letzten beiden Jahre nun in Buchform erscheint. Warum tritt darin nicht er selbst auf, fragen wir ihn: „Der Name Teufelsküche löst mehr Respekt aus, finden Sie nicht? Obwohl: Zu guter Letzt stecke dann doch wieder nur ich dahinter. So betrachtet fühl ich mich (dank Ihrer Nachfrage) jetzt gerade tatsächlich wie ein ‚Menschlein im Teufelspelz‘.“