Terminkalender: Literarische Veranstaltungen in Wien
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Dauerveranstaltung
  • 28.04.2017 bis 11.02.2018 | Literaturmuseum
  • Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann
  • Was macht das Schreiben zu einem rauschhaften Ereignis? Was sind die Treibstoffe der Literatur? Die neue Sonderausstellung im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek spürt den Zuständen von Euphorie und Entrückung nach, die das Schreiben hervorrufen kann. Sie stellt außerdem jene literarischen Texte ins Zentrum, die in unterschiedlichsten Spielformen von Rausch und Genuss, von Trance, Ekstase und Körpergetriebenheit handeln.

    Vielerlei Substanzen beflügeln die literarische Phantasie. Aber auch äußerste Konzentration und Selbstdisziplin können notwendige Voraussetzungen für die literarische Arbeit sein. Das Spektrum reicht von der „Haschisch-Episode“ aus Ingeborg Bachmanns Romanfragment „Der Fall Franza“ über Mela Hartwigs Erzählband „Ekstasen“ bis hin zu jenen Rausch- und Wutexzessen, die in Heimito von Doderers Erzählwerk wiederkehrende Motive sind. Franz Kafkas asketisch-nüchterner Schreibstil trifft auf die ekstatischen Schriftbilder Gert Jonkes. Josef Winklers besessenes Schreiben steht neben den Korrektur-Exzessen von Karl Kraus.

    Außergewöhnliche Original-Exponate, ergänzt durch fotografische (Selbst )Inszenierungen und kulturhistorische Dokumente, beleuchten das Spannungsverhältnis zwischen Schreibarbeit und literarischer Grenzerfahrung.

    Kosten:
    Erwachsene: € 7,- Ermäßigungen: www.onb.ac.at
    Kinder und Jugendliche unter 19 J.: Eintritt frei

  • 21.01.2018 | 11:00 | ZOOM Kindermuseum
  • 66. Wiener Kindervorlesung
  • Heinz Fischer: Wozu brauchen wir Demokratie?

    Was ist besser: wenn ein einzelner Mensch über alle anderen bestimmt oder wenn die Menschen gemeinsam bestimmen, wie sie leben möchten und wie ihr Land regiert wird? Wenn sie gemeinsam bestimmen, nennt man das Demokratie. Österreich ist schon seit 100 Jahren eine Demokratie. In einer Demokratie braucht man gemeinsame Spielregeln und einen fairen Umgang miteinander. Der frühere Bundespräsident Heinz Fischer wird mit euch besprechen, wie Demokratie funktioniert, wer sie erfunden hat und ob sie auch für Kinder etwas bringt.

    Eintritt: EUR 4,- pro Person
    Info/Reservierung: (01) 524 79 08

  • 21.01.2018 | 20:00 | Café Anno
  • Melange der Poesie
  • Lesungen von: Erik Tenzler, Katharina Johanna Ferner und Barbara Rieger

  • 22.01.2018 | 19:00 | tiempo nuevo
  • Lesung
  • Paul Chaim präsentiert sein neues Buch "Auf das Leben! - Witz und Weisheit eines Oberrabbiners " (Brandstätter)

    Gibt es Streit in der Ehe, Probleme mit dem Nachbarn oder eine Krise im Job, gehen gläubige Jüdinnen und Juden nicht zum Coach oder zum Therapeuten – sie gehen zum Rabbi. Weisheit und Witz, Glaube und Gelassenheit sind im Judentum von jeher eng miteinander verknüpft. Rabbis verkörpern all das: Sie hören zu, sie wägen ab, helfen anderen dabei, den eigenen Weg zu finden. Denn wenn sich zwei streiten, wenden sie sich an ihren Rabbiner. Er hört den einen an und sagt, du hast recht. Dann hört er den anderen an und meint, du hast recht. Da kommt die Frau des Rabbiners herein und meint, die können ja nicht beide recht haben. Sagt der Rabbi: Und du hast auch recht.

  • 22.01.2018 | 19:00 | Thalia W3 Wien Mitte
  • Lesung
  • Fritz Orter: "Der Vogelhändler von Kabul"

    "Ich wollte noch einmal dorthin. Nach Ka Faroshi, auf den Vogelmarkt in Alt-Kabul. Ein mir selbst rational nicht erklärbarer Wunsch. Aber ich wollte sie noch einmal hören: Die gezwitscherten Kadenzen, die geträllerten Tremolos, die schnurrenden Gesänge in und aus den Vogelkäfigen. Der Reporter in mir wollte dorthin, ein anderer Teil von mir musste." Fritz Orter, Journalist des Jahres, berichtete für den ORF aus 14 Kriegen, auch immer wieder auch aus dem Nahen und Mittleren Osten.

  • 22.01.2018 | 19:00 | Österreichische Gesellschaft für Literatur
  • Literatur Geschichte
  • Stefan Zweig: »Sternstunden der Menschheit. Historische Miniaturen« (hg. von Werner Michler und Martina Wörgötter; Zsolnay Verlag), zum Auftakt der großen ›Salzburger Ausgabe‹: Das erzählerische Werk von Stefan Zweig in sieben Bänden.
    Seit 2015 wird am Stefan Zweig-Zentrum der Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Germanistik unter Leitung von Klemens Renoldner und Werner Michler die neue Ausgabe sämtlicher erzählender Schriften des Autors erarbeitet.

    Stefan Zweig war und ist einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein größter Erfolg sind die »Sternstunden der Menschheit«, die in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden und zu den Höhepunkten der deutschsprachigen Literatur der Zwischenkriegszeit zählen. Eine wissenschaftlich verantwortete Ausgabe war seit langem notwendig. Die Neuausgabe kann nicht nur viele Fehler und ungerechtfertigte Eingriffe durch frühere Herausgeber beseitigen, sie ermöglicht auch Vergleiche zwischen verschiedenen Fassungen derselben Texte.

    Werner Michler, Klemens Renoldner und Martina Wörgötter präsentieren gemeinsam mit Herbert Ohrlinger (Zsolnay Verlag) den Band.

    Moderation: Manfred Müller
    Gemeinsam mit dem Stefan Zweig Centre Salzburg

  • 22.01.2018 | 19:30 | Sargfabrik
  • Lesung
  • Nach den Nummer 1-Bestsellern "Volksfest" und "Nachtmahl" präsentiert der vielfach ausgezeichnete "Profil"-Kolumnist Rainer Nikowitz seine dritte Krimi-Satire: "Altenteil" (Rowohlt).

    Suchanek, sein hochgradig unwilliger Ermittler, wird wegen eines Drogendeliktes zu Sozialarbeit in einem Wiener Altersheim verdonnert. Dort sterben die Leute zwar ohnehin schon wie die Fliegen - aber irgendjemandem scheint das nicht schnell genug zu gehen...

  • 22.01.2018 | 20:00 | Salon Praterstraße
  • In Worten: achtzehn / in words: eighteen
  • Leseperformance auf Englisch und Deutsch mit Daniela Beuren, Karin Seidner und Hillary Keel

    Die 2000er Jahre werden heuer zur Reifeprüfung antreten. Den Führerschein haben sie schon seit zwei Jahren und gewählt haben sie auch schon. Was wir dazu sagen? Was wir daraus machen? Kommen Sie, schauen Sie, hören Sie, denken Sie, fühlen Sie, zählen Sie mit uns langsam bis 18!

  • 23.01.2018 | 19:00 | Republikanischer Club
  • Buchpräsentation
  • "Ideen können nicht erschossen werden"
    Eine Buchpräsentation mit: Wolfgang Häusler
    Moderation: Alexander Emanuely

    1789/1795: Die als "Jakobiner" bezeichneten ersten Demokraten Österreichs wurden mit Kerker, Schwert und Galgen unterdrückt, und aus dem Gedächtnis verdrängt.

    1848: Die Habsburgermonarchie steht vor der Herausforderung der bürgerlich-demokratischen und sozialen Revolution. Revolutionäre Demokraten, "Doktoren der Revolution", und die entstehende Arbeiterbewegung gehen Hand in Hand.

    1917/1918: Aus dem Weltkrieg öffnet sich die Perspektive der Weltrevolution. Aus der Katastrophe des Reichs erwächst "die österreichische Revolution" (Otto Bauer) als Zukunftshoffnung der Republik als Rechts und Sozialstaat, verwirklicht im Roten Wien. Die Orte und Denkmäler der Revolution sind unscheinbar gegenüber den Monumenten von Gewalt, Herrschaft und Krieg. Geschichte der Demokratie bleibt dennoch erinnerte Zukunft.

  • 23.01.2018 | 19:00 | Hörbücherei
  • Lesung mit Michael Schottenberg
  • Michael Schottenberg wird aus seinem Buch "Von der Bühne in die Welt. Unterwegs in Vietnam" vortragen.

    Mehr als vierzig Jahre war Michael Schottenberg für das Theater tätig. Als Schauspieler, Regisseur und zehn Jahre lang als Direktor des Wiener Volkstheaters. Nun beschreitet er neue Wege und erzählt in "Von der Bühne in die Welt" von seiner Reise in den Vietnam. "Der Flug wird mein Leben verändern.", schreibt er.
    "Schotti" lässt das Theater, den bisherigen Mittelpunkt seines Lebens zurück und berichtet von seinem neuen Leben, von einem Gecko, der während des Fluges auf seinem Schoß einen Platz findet, von einem Besuch bei Onkel Ho, dem Trubel des Nachtmarktes in Hanoi und vielem mehr. Dabei denkt er aber auch an die Erlebnisse am Theater nach und erinnert sich an einige seiner bedeutendsten Momente.

  • 23.01.2018 | 19:00 | Republikanischer Club
  • Buchpräsentation
  • Wolfgang Häusler präsentiert sein Buch "Ideen können nicht erschossen werden" (Molden)

    Ideen können nicht erschossen werden, sagt der Philosoph und Publizist Hermann Jellinek vor seiner Hinrichtung 1848 der Weg Österreichs zur Demokratie ist gekennzeichnet von Verfolgung und blutiger Repression. Im Gefolge der Französischen Revolution 1789 wird der Versuch einer Neuordnung der Gesellschaft durch die ersten österreichischen Demokraten unterdrückt. 1848/49 scheitern die bürgerlich-demokratische und die soziale Revolution, die langfristige Durchsetzung ihrer Programme kann jedoch nicht verhindert werden; aus der Katastrophe des Weltkriegs erwächst 1918 die österreichische Revolution (Otto Bauer). Die Erinnerungsorte und Denkmäler dieser Revolutionen mögen unscheinbarer sein als die Monumente von Herrschaft, Gewalt und Krieg, über sie hinaus jedoch, so zeigt Wolfgang Häusler in seinem Buch, geht es um das zukunftsweisende Gedächtnis der Demokratie, das der Tradition des Widerstandes verpflichtet ist.

  • 23.01.2018 | 19:00 | Hauptbücherei
  • Buchgespräche zur Ausstellung Die schönsten Bücher aus A, D, NL und CH
  • Michael Karner: Handwerkssachen

    In Kooperation mit der tga – typographische gesellschaft austria.

  • 23.01.2018 | 19:00 | Thalia W3 Wien Mitte
  • Lesung
  • Christian Moser-Sollmann: "Tito, Piaffe und das Einhorn"

    Christoph Penz, genannt Tito, kehrt regelmäßig im Einhorn ein, weil ihn dort die bunte Mischung der Freaks, Verlierer und Lebenskünstler fasziniert. Als abgeklärten und leidenschaftslosen Politikberater interessiert ihn der Wiener Alltag, wie er in einer windigen Bar ohne jeden Glanz und Glamour sichtbar wird. Und Frauen interessieren ihn auch. Viele hat er kennengelernt, eine langfristige, erfüllende Partnerschaft ist dabei nie entstanden. Als er auf die quirrlige, erotische und unnahbare Ulrike trifft, scheint sich das zu ändern, der Anfang einer Beziehung mit einer Tiefe und Verzweiflung, die für beide bisher unvorstellbar waren.

  • 23.01.2018 | 19:00 | Thalia W3 Wien Mitte
  • Lesung
  • Barbara Deißenberger: "Malika"

    Wien-Montreal-Wien: Die atmosphärisch dicht erzählte Geschichte einer ungewöhnlichen Menage a trois. Am Beginn steht Malikas Wiederbegegnung mit Margarethe, ihrer Freundin aus Kindheitstagen. Friedrich, ein voyeuristisch veranlagter Schriftsteller, beobachtet das Wiedersehen und verliebt sich in die androgyne Margarethe. Das wiederum ist der undurchsichtigen Stewardess Tsira ein Dorn im Auge und sie tut alles, um diese Beziehung zu zerstören. Sinnliche Anziehung und neurotische Spleens, Kindheitsfantasien und Traumata, wechselnde Identitätsentwürfe und die ewige Suche nach Liebe werden in Malika auf poetische und manchmal tragische Weise miteinander verwoben.

  • 23.01.2018 | 19:00 | Thalia W3 Wien Mitte
  • Lesung
  • Sascha Wittmann: "Wie ich berühmt wurde"

    Sascha Wittmann erzählt, wie aus den Kindern der 68er-Generation die Spießbürger von morgen werden. Der Maler Stephan Nemec führt lange Zeit ein unstetes Künstlerleben, bis ihn seine erste Einzelausstellung schlagartig bekannt macht. Allerdings weniger der Bilder wegen, sondern weil sich die Gäste der Vernissage eine Schlägerei liefern. In einer Rückblende reihen sich die Lebensgeschichten der Figuren vor ihrem Auftritt auf der Ausstellungseröffnung aneinander. Zehn Personen, fünf Paare. Wie bei Schnitzlers "Reigen" wird in jeder Szene ein Partner ausgetauscht, bis alle aufeinandertreffen und es zum Eklat kommt.

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